Elsfleth - Die Handballer des Elsflether TB steigen am Samstag nach einem spielfreien Wochenende wieder in den Verbandsliga-Alltag ein. Um 19.15 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Patrick Tulikowski bei der HSG Seevetal/Ashausen an. Scheinbar ein Duell auf Augenhöhe, denn beide Teams weisen momentan 2:6 Punkte auf. Doch die Hausherren hatten auch schon drei Top-Teams als Gegner und verloren meistens nur knapp.
Viele Gegentore
Bei den bisherigen Spielergebnissen der „Wolves“, wie sich die Seevetaler gerne selbst nennen, fällt die hohe Anzahl an Toren auf. Seevetal hat in vier Spielen bereits 125 Treffer erzielt, sich allerdings auch schon 128 Tore eingefangen. Da liegt der Verdacht nahe, dass die HSG in der Abwehr verwundbar ist, während ihr Angriff nur schwer zu bändigen ist. „Seevetal kommt über die Euphorie“, meint Tulikowski. Diesen Spaß am Spiel gelte es zu unterbinden.
Allerdings ist Seevetal schwer beizukommen. „Die sind sehr eingespielt“, weiß Tulikowski. Nur wenn Elsfleth eine gute Abwehr stelle, habe es eine Chance auf einen Auswärtssieg.
Gronau legt Pause ein
Die Vorbereitung auf die Partie habe sich aber schwierig gestaltet. Das spielfreie Wochenende kam den Elsflethern aufgrund der vielen angeschlagenen Spieler zwar ganz recht. Wirklich verbessert hat sich die personelle Situation aber nicht.
Lasse Pape wird noch ein Weilchen ausfallen, Fynn Oberegger plagt sich mit Problemen herum, und Renke Gronau wird jetzt auch erstmal eine Pause einlegen. „Renke quält sich jetzt schon ziemlich lange mit einer Verletzung herum. Jetzt wird er sie auskurieren und fehlt uns deshalb wohl drei Wochen“, sagt Tulikowski. Ebenfalls ausfallen wird Erik Gericke, der gerade ein Studium in Halle aufgenommen hat.
