Elsfleth - Die Handballerinnen des Elsflether TB haben am Sonntag eine unnötige Niederlage kassiert. Sie verloren das Heimspiel gegen die SVGO Bremen mit 26:28 (13:12). Die Gäste waren in der 58. Minute erstmals in Führung gegangen. „Wir haben uns selbst geschlagen“, meinte der Elsflether Trainer Sascha Klostermann. „Grambke hat den Sieg ein bisschen mehr gewollt, zum Schluss weniger Fehler gemacht und deshalb verdient gewonnen.“
Der ETB bestimmte die gesamte erste Hälfte und führte sogar meist mit einem kleinen Puffer (7:2, 12:8). „Wir haben über weite Strecken gut verteidigt, im Rückraum den Ball laufen gelassen und auch mal das Tempo angezogen“, sagte Klostermann. Erst kurz vor der Pause verkürzten die Gäste.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel zog der ETB wieder davon (18:13, 37./22:18, 46.). Doch nach einem Elsflether Wechsel schlossen die Gäste binnen kürzester Zeit auf. In der 52. Minute glichen sie erstmals aus (22:22).
Dem ETB fehlte bisweilen die Abstimmung im Rückraum. Außerdem offenbarte er Schwächen in der Rückzugsbewegung. Bis zum 25:25 legte der ETB einen Treffer vor - und die Bremerinnen egalisierten postwendend. Mit dem Tor von Sarah Erxleben in der 58. Minute zum 26:25 übernahmen die Gäste erstmals die Führung. Diese gaben sie nicht mehr ab.
Laut Klostermann hätten die Gäste ihre Taktik besser auf den Punkt gespielt. „Sie haben sich besser an die Absprachen gehalten als wir.“ Außerdem habe Grambkes Torhüterin in der Schlussphase stark gehalten, während seine Mannschaft nervös geworden sei.
Er sei „richtig frustriert“, sagte Klostermann. „So ein Spiel dürfen wir nicht verlieren. Aber man hat auch gemerkt, dass nur sechs Spielerinnen regelmäßig beim Training sind.
ETB: Sommer (4), Vogt, Gronewold (2), Dolch, Hinrichs (2), Laura Lissewski (11/1), Lina Lissewski, Driesner, Hedemann (5/3), Griepenstroh, Birken (1), Lösekann, Meyer (1).
