Bremervörde/Elsfleth - Die Verbandsliga-Handballer des Elsflether TB haben am Freitagabend ihr Auswärtsspiel beim TSV Bremervörde nach einer wahren Torflut mit 39:42 (17:19) verloren. Nach schwachen Anfangsminuten kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Patrick Tulikowski immer besser in die Partie hinein. Zu mehr als dem zwischenzeitlichen Ausgleich reichte es aber nicht. Die Elsflether lagen kein einziges Mal in Führung und mussten sich gegen nie nachlassende Bremervörder geschlagen geben.

Die Elsflether hatten anfangs Probleme mit dem in Bremervörde geltenden Backeverbot. Doch nach einem schnellen 1:5-Rückstand fanden sie immer besser ins Spiel. Das gilt allerdings nur für die Angriffsleistung. Hinten offenbarten sie eklatante Schwächen. „Es hätte nur noch gefehlt, dass wir sie freundlich durchgewunken hätten“, sagte Tulikowski.

Doch der ETB blieb dran. Die beiden Außen Lasse Pape und Henrik Tolck liefen zahlreiche Gegenstöße. Und im Rückraum wirbelten Jo-Fokke Blohm und Fynn Oberegger. Der knappe Rückstand blieb allerdings. „Es ging hin und her. Ich hatte gehofft, dass den Bremervördern bei den vielen Tempogegenstößen irgendwann mal die Puste ausgeht. Aber die sind nie müde geworden“, sagte Tulikowski.

Und doch holte der ETB den Rückstand zwischenzeitlich auf. Die manchmal fehlende Einstellung zum Spiel, die Tulikowski vor der Partie eingefordert hatte, sei da gewesen. Mit vier Treffern in Folge kurz nach der Pause glichen die Elsflether beim Stand von 24:24 (38.) erstmals aus. Bis zum 31:31 (47.) blieb es spannend. Dann aber setzten sich die Gastgeber entscheidend ab.

Am Ende habe das gewisse Quäntchen Glück gefehlt, sagte Tulikowski. Seine Spieler hätten trotz des schnellen Rückstands nie den Kopf hängen lassen. Das Niveau der beiden Angriffsreihen sei „richtig gut“ gewesen. Am Ende habe der Bremervörder Torhüter eben den einen oder anderen Ball mehr weggenommen.

ETB: Wagenaar, Bielefeld – Pape (10/1), Blohm (8), Oberegger (7), Henrik Tolck (6/2), Rätzke (4), Danielzik (4), Mattis Tolck, Klostermann, Schwarting.

Spielstationen: 5:1 (6.), 10:7 (14.), 15:14 (24.), 19:17 (30.), 24:20 (35.), 26:26 (41.), 31:31 (47.), 37:34 (54.), 42:39 (60.).