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NWZonline.de Sport

Handball-EM: Oldenburger Bitter nach Corona-Chaos einziger deutscher Torhüter

19.01.2022

Bratislava Während sich Johannes Bitter mit vier weiteren Nachnominierten auf eine abenteuerliche Reise mit Hinflug nach Bratislava, PCR-Test nach der Ankunft und EM-Spiel innerhalb von 24 Stunden machten, rissen die Hiobsbotschaften rund um die deutsche Handball-Nationalmannschaft nicht ab. Nach dem Schock vom Montagabend, dass insgesamt sieben Spieler infiziert sind, kamen am Dienstagnachmittag kurz vor dem Gruppenfinale gegen Polen zwei weitere Corona-Fälle hinzu. Wenige Stunden vor dem Anpfiff wurden auch Torwart Till Klimpke und Marcel Schiller positiv getestet. Damit erhöhte sich die Zahl der Corona-Ausfälle auf neun Spieler.

Direkt ins Tor

Damit stand für den gebürtigen Oldenburger Bitter nach seinem negativen PCR-Test bereits vor dem Anwurf fest, dass er direkt zum Einsatz kommen würde. Neben Klimpke war zuvor auch der zweite Keeper Andreas Wolff positiv getestet worden. Beide befinden sich wie die Rückraumspieler Kai Häfner, Luca Witzke, Julius Kühn und Hendrik Wagner sowie die Außen Timo Kastening und der Wilhelmshavener Lukas Mertens in Isolation. Ob sie in der bereits vor dem Polen-Spiel erreichten Hauptrunde wieder eingesetzt werden können, ist noch offen. Bundestrainer Alfred Gislason hatte deshalb am späten Montagabend neben Bitter vom HSV Hamburg auch die Feldspieler Fabian Wiede, Paul Drux (beide Füchse Berlin), Rune Dahmke (THW Kiel) und Sebastian Firnhaber (HC Erlangen) nachnominiert.

Das sind Gegner

Neben dem WM-Zweiten Schweden sind Titelverteidiger Spanien, der Olympia-Dritte Norwegen und Russland die Hauptrundengegner der deutschen Mannschaft. Das stand bereits vor der Partie am Dienstagabend gegen Polen fest. Die Hauptrunde beginnt an diesem Donnerstag.

14 Spieler gesund

Das Quintett traf am Dienstag im deutschen EM-Spielort Bratislava ein, musste sich im Teamhotel zunächst aber auch in Isolation begeben. Nachdem negative Ergebnisse ihrer PCR-Tests vorlagen, konnten alle gegen Polen eingesetzt werden, teilte der DHB rund zweieinhalb Stunden vor Anwurf mit. Damit konnte Coach Gislason 14 Spieler in der abschließenden Partie der EM-Vorrunde einsetzen.

Bitters lange Karriere

Für den Oldenburger, der in Zetel (Kreis Friesland) aufgewachsen ist, schließt sich durch die ungeplante wie überraschende EM-Teilnahme ein Kreis. Vor 20 Jahren, am 4. Januar 2002, hatte er im Alter von 19 Jahren in einem Testspiel gegen die Schweiz sein Länderspieldebüt gegeben. Damit liegen 7319 Tage zwischen Bitters erstem Länderspiel und dem Auftritt gegen Polen. In jenen Tagen im Januar vor 20 Jahren wechselte er auch den Verein: Er verließ die SG VTB/Altjührden und ging innerhalb der 2. Liga zum wenige Kilometer entfernten Wilhelmshavener HV, mit dem er wenige Monate später in die Bundesliga aufstieg. In der Jugend hatte Bitter zwischen 1989 und 1999 zehn Jahre lang für die HSG Neuenburg/Bockhorn gespielt.

Vom Ruhestand zur EM

Seine Nationalmannschaftskarriere hatte Bitter nach den Olympischen Spielen 2021 eigentlich beendet. Der Torhüter zählte aber zum erweiterten, 35 Akteure umfassenden Aufgebot, das Gislason vor der EM bekanntgegeben hatte. Durch das Corona-Chaos im deutschen Team kehrt er nun noch einmal zurück auf die große EM-Bühne.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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