Elsfleth - Die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB haben am späten Sonntagnachmittag ihre Ambitionen auf den Meisterschaftstitel eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit 37:16 (17:8) schickte die Mannschaft von Trainer Sascha Klostermann den ersatzgeschwächten TSV Altenwalde auf die Heimreise. Dabei hatte der ETB im Hinspiel noch mit 25:28 das Nachsehen.
Nur in der Anfangsphase hatten die Gastgeberinnen leichte Probleme. Mit Shelby Lameyer als Vorgezogene gelang es der Deckung zunächst nicht, das bevorzugte Altenwalder Spiel über den Kreis zu unterbinden.
Doch dieser Zustand hielt nur wenige Minuten an. Nach dem 4:3 bekam der Elsflether TB den Gegner immer besser unter Kontrolle. Altenwalder Würfe ließ er kaum noch zu. Und was dann doch noch den Weg auf das Elsflether Gehäuse fand, war zumeist sichere Beute von Torhüterin Anika Driesner.
Vorne hingegen fehlte zeitweise noch die Durchschlagskraft. Aber wenn Laura Lissewski, Charlotte Sommer und Co. mal kurz ihre Muskeln spielen ließen, fand der TSV kein Gegenrezept. „Elsfleth hat mit viel mehr Tempo gespielt“, sagte Christoph Holitschke, der in der kommenden Saison die Frauenmannschaft der HSG Blexer TB/SV Nordenham übernehmen wird und sich schonmal über die Leistungsstärke der Mannschaften aus der Umgebung kundig machte.
Zur Pause war der Drops längst gelutscht. Das Tempo hielt der ETB trotzdem hoch. „Wir waren im Gegensatz zu vielen anderen Spielen in dieser Saison diesmal die kompletten 60 Minuten konzentriert bei der Sache“, sagte Laura Lissewski. Der Vorsprung wuchs permanent an und endete letztlich in einem Kantersieg.
„Mir hat vor allem die Abwehr sehr gut gefallen“, lobte Coach Klostermann. Sein Team sei gerüstet für den Meisterschaftsendspurt. Im Fernduell bleibt zunächst aber der TuS Komet Arsten nach einem 39:34-Heimsieg gegen den VfL Horneburg mit zwei Minuspunkten weniger auf dem Konto vorne.
ETB: Driesner, Hennig - Laura Lissewski (10/1), Charlotte Sommer (8/1), Molzahn (6/2), Lameyer (5), Franziska Sommer (3), Birken (3), Lübben (1), Lina Lissewski (1).
Spielstationen: 4:3 (8.), 10:4 (20.), 17:8 (30.), 24:10 (42.), 30:13 (15.), 37:16 (60.).
