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Handball in der Oberliga und Verbandsliga Grüppenbühren/Bookholzberg empfängt Dinklage

Michael Hiller
Michael Hiller Heinz Quahs

Landkreis - Von den Landkreis-Handballteams in der Oberliga und Verbandsliga genießen an diesem Wochenende lediglich die Männer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg Heimrecht. Der Tabellenzweite der Verbandsliga empfängt am Samstagabend den TV Dinklage.

Frauen-Oberliga

TV Oyten II - TV Neerstedt (Samstag, 16 Uhr). Beim Tabellenelften rechnen sich die Neerstedterinnen durchaus etwas aus. Die letzten vier Begegnungen haben die Gastgeberinnen knapp verloren und stehen mit dem Rücken zur Wand. Allerdings ist der Druck auf dem Schlusslicht aus Neerstedt nicht geringer. In jedem Fall rechnet TVN-Trainerin Cordula Schröder-Brockshus mit einem starken Gegner, denn Oyten verfügt über ein homogenes Team mit starken Einzelspielerinnen, von denen Katrin Friedrichs und Katrin Salkic herausragen. Um erfolgreich zu sein, muss zum einen die Neerstedter Abwehr energischer in die Zweikämpfe gehen als zuletzt. Und zum anderen dürfen im Spielaufbau und auch im Abschluss nicht so viele Bälle verloren gehen. „Wir haben schon Respekt vor dem Gegner. Doch da wir uns von Woche zu Woche besser einspielen, wollen wir unsere Chancen nutzen“, sagt Co-Trainerin Desiree Görzel. Malin Kracke wird berufsbedingt fehlen, zudem ist Alina Windhorst noch angeschlagen. Ansonsten kann Neerstedt bis auf die beiden Langzeitverletzten in stärkster Besetzung antreten.

TuS Komet Arsten - HSG Hude/Falkenburg (Sonntag, 16.30 Uhr). Nach zuletzt zwei überzeugenden Siegen haben sich die HSG-Handballerinnen als Tabellenfünfter erstmal im oberen Drittel etabliert. Nun soll gegen die Bremerinnen, die auf Rang acht stehen, der nächste Sieg folgen. Allerdings dürfte die Aufgabe kein Spaziergang werden. Zum einen verfügt der Aufsteiger mit Nathalie Meinke, Laura Gatzka und Janna Meyer über drei torgefährliche Spielerinnen. „Und auch die anderen können Handball spielen“, hat HSG-Trainer Bernd Spille beobachtet. Zum anderen leidet auch Hude/Falkenburg unter der aktuell grassierenden Krankheitswelle. „Die Personaldecke ist recht dünn. Ich hoffe, dass bis Sonntag einige noch fit werden, damit wir wenigstens zehn Spielerinnen aufbieten können“, blickt der Coach voraus.

Männer-Verbandsliga

TSV Bremervörde - TV Neerstedt (Samstag, 18.30 Uhr). Die Gastgeber verfügen mit Felix Weber über einen exzellenten Spielgestalter in der Mittelposition, der auch gleichzeitig mit den Goalgettern Lars von Kamp und David Luer zu den torgefährlichsten Schützen zählt. Ein weiterer Vorteil für die Hausherren liegt darin, dass in der TSV-Halle ohne Ballharz gespielt wird und die Mannschaft ein sehr fanatisches Publikum im Rücken hat. So hat Bremervörde zu Hause erst einen Punkt gegen die Hunte-Aue Löwen abgegeben, ansonsten aber alle anderen Spiele dominiert und dabei auch viele Treffer erzielt. TVN-Trainer Andreas Müller erwartet dementsprechend eine torreiche Begegnung: „Wir haben unsere Hausaufgaben im letzten Spiel gemacht und einen klaren Pausenrückstand mit einer starken zweiten Hälfte aufgeholt.“ In Bremervörde wird man am Samstag aber von Beginn an konzentriert in die Begegnung gehen müssen, wenn man Punkte mitnehmen möchte. Da neben den Langzeitverletzten nun auch noch Julian Hoffmann mindestens bis zum Jahresende verletzungsbedingt ausfallen wird, konnte mit Christian Wilhelm als Kreisläufer eine gute Alternative gefunden werden. Bereits am vergangenen Wochenende konnte er gegen Achim/Baden II phasenweise schon überzeugen, benötigt aber noch etwas Zeit, um voll integriert zu werden. .

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - TV Dinklage (Samstag, 19 Uhr). Beide Kontrahenten kennen sich noch aus Landesligazeiten und haben sich mittlerweile in der neuen Klasse etabliert. Allerdings hat Dinklage bereits einige überraschende Punktverluste zu beklagen und liegt so im Tabellenmittelfeld, darf aber keinesfalls unterschätzt werden. Die Gäste aus dem Landkreis Vechta verfügen mit Julian Nachtigal nicht nur über einen sehr intelligenten Spielmacher, sondern haben mit Jannis Südkamp, Lukas Endler und Paul Nordlohne auch noch torgefährlichen Schützen in ihren Reihen. Zudem geht das Team von Beginn an sehr hohes Tempo, schließt viele Angriffe schnell und erfolgreich ab. HSG-Trainer Stefan Buß hofft, mit möglichst wenigen Fehlern und Ballverlusten auszukommen, denn eine gute Rückzugsphase ist enorm wichtig, um das Tempospiel des Gegners zu unterbinden. Bis auf den verletzten Helge Voigt kann der HSG-Coach auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

VfL Fredenbeck II - TSG Hatten-Sandkrug (Sonntag, 17 Uhr). Was der TSG im bisherigen Saisonverlauf am meisten fehlt, ist die Konstanz. So wechselten sich gute mit enttäuschenden Auftritten ab, was den aktuellen achten Tabellenplatz (9:11 Punkte) erklärt. Vor einer Woche zeigten die Sandkruger ihre bessere Seite und bezwangen den TSV Bremervörde in eigener Halle mit 29:24. Genau daran gilt es nun anzuknüpfen, wenn sie am Sonntag beim starken Tabellenvierten antreten. „Fredenbeck gehört für mich zu den besten Teams der Liga“, stellt sich TSG-Coach Lars Kampmann auf motivierte Gastgeber ein. Mit Jannik Müller verfügt der VfL über einen herausragenden Torschützen, den die TSG-Abwehr in den Griff bekommen muss.

Männer-Landesliga

HG Jever/Schortens - TS Hoykenkamp (Samstag, 18 Uhr). Obwohl die Gastgeber erst einmal in dieser Saison gewinnen konnten, ist Hoykenkamps Spielertrainer Andre Haake vor dem Gastspiel beim Tabellenletzten vorsichtig: „Es waren einige knappe Niederlage dabei, so dass man den Tabellenstand nicht als Maßstab nehmen sollte. Zudem wird in der Halle ohne Ballharz gespielt, davor haben meine Jungs großen Respekt.“ Da Haake selbst verletzt ausfallen wird, verstärken Christoph Müller-Hill und Alexander Kirchhof den Kader, denn auch hinter dem Einsatz von Malte Kasper steht ein dickes Fragezeichen.

SFN Vechta - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II (Samstag, 20 Uhr). Beim Tabellenzweiten steht die HSG-Reserve vor einer hohen Hürde. Zwar hofft Coach Hendrik Kossen, dass er in Bestbesetzung antreten kann, doch aufgrund von Krankheit und Verletzungen kann die Aufstellung erst kurz vor dem Spiel benannt werden. Vechta verfügt über eine spiel- und kampfstarke Mannschaft, die auf allen Positionen ihre Torgefährlichkeit schon bewiesen hat. Die Haupttorschützen Jan Linne und Spielmacher Denis Naumenco ragen dabei noch deutlich heraus.

Michael Hiller
Michael Hiller Redaktion Wildeshausen (Lokalsport)
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