Internationalen Nachwuchshandball der Spitzenklasse erlebten zwei Teams der HSG Hude/Falkenburg zum Abschluss des Jahres 2023 in Schweden. Sowohl die weibliche A- als auch die weibliche C-Jugend nahm an den Lundaspelen teil. Insgesamt rund 800 Mannschaften waren in Lund vertreten – es gilt somit als weltgrößtes Jugendhandballturnier in der Halle.

„Es war wieder ein tolles Erlebnis“, berichtete HSG-Trainer Dean Niewiora, der sich mit zwei weiteren Betreuern sowie 28 Spielerinnen auf den Weg in die südschwedische Provinz Skåne gemacht hatte. Sportlich konnten die beiden HSG-Vertretungen durchaus überzeugen. Die weibliche C-Jugend feierte in ihrer Vorrundengruppe zwei Siege gegen den deutschen Vertreter TSV Neusäß (24:11) sowie gegen den dänischen Bundesliga-Nachwuchs von Ajax Kopenhagen (18:11). Gegen die schwedischen Lokalmatadorinnen von LUGI HG (10:21) sowie HK Country (11:12) kassierten die Huderinnen Niederlagen. Nach einem 6:10 gegen den VfL Gladbeck war das Turnier im Achtelfinale der B-Runde beendet. „Ausgerechnet in diesem Spiel haben unsere Mädchen die schwächste Turnierleistung gezeigt. Insgesamt haben sie sich aber richtig gut präsentiert“, resümierte Niewiora.

Auch die weibliche A-Jugend lieferte ordentlich ab. Nach zwei Siegen und drei Niederlagen in der Vorrunde behauptete sich Hude/Falkenburg im ersten Hauptrundenspiel gegen den TV Bissendorf-Holte klar mit 20:12. Im Achtelfinale gegen Slagelse HK aus Dänemark schieden die Mädchen unglücklich mit 9:10 aus. „Am Ende fehlten uns die Reserven, und in letzter Sekunde haben wir noch einen Siebenmeter verworfen“, berichtete der HSG-Trainer. Dennoch überwogen die positiven Erkenntnisse: „Spielerisch haben wir eine Entwicklung gesehen, und die Mannschaft ist routinierter geworden. Wir nehmen ein positives Gefühl für die Punktspielrunde in der Verbandsliga mit“, so Niewiora.