Bookholzberg/Hude - Bereits an diesem Freitag stehen für zwei Handballteams aus dem Landkreis die nächsten schweren Aufgaben an. Während Männer-Verbandsligist HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in eigener Halle gefordert ist, spielen die Oberliga-Frauen der HSG Hude/Falkenburg in Wilhelmshaven.
Männer-Verbandsliga: HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - HSG Seevetal/Ashausen (Freitag, 20.15 Uhr). Nach der Niederlage im Derby beim TV Neerstedt musste sich die HSG erst einmal etwas sammeln – doch jetzt gilt der Fokus dem kommenden Gegner. Obwohl das Team von Coach Stefan Buß das Hinspiel mit 31:26 gewonnen hat, darf der Tabellenzehnte auf keinen Fall unterschätzt werden. Denn in den letzten Partien gegen die Hunte-Aue Löwen (30:30), Wilhelmshavener HV II (31:33) und Fredenbeck II (30:33) stellten die Gäste ihre Spielstärke unter Beweis. Dagegen werden sich die Hausherren wieder auf ihre Qualitäten besinnen müssen, denn nach dem Neerstedt-Spiel sind alle HSGler auf Wiedergutmachung aus. Doch dafür muss die Mannschaft ihr eigenes Spiel wiederfinden. Dabei hofft Buß, dass sein Team erneut eine starke Abwehrleistung auf das Spielfeld bringen kann, denn der Gegner verfügt mit Petersen und Haberer über einen sehr spielstarken Rückraum. Doch auch die Kreisläufer werden zu beachten sein.
Buß geht zuversichtlich an diese schwierige Aufgabe heran: „Die Spieler müssen an sich und ihre Stärken glauben, das hat gegen Neerstedt phasenweise gefehlt. Hätte mein Team auch die letzten 20 Prozent noch auf die Platte gebracht, wären wir nicht als Verlierer vom Platz gegangen.“ Bis auf Urlauber Sönke Harfst kann die HSG in Bestbesetzung antreten.
Frauen-Oberliga: Wilhelmshavener HV - HSG Hude/Falkenburg (Freitag, 20 Uhr). Nach der Heimpleite im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Jahn Hollenstedt geht es für die HSG nun darum, den aktuellen dritten Rang zu festigen. Von den bislang fünf Saisonniederlagen war die in eigener Halle gegen Wilhelmshaven wohl eine der unnötigsten. Das Hinspiel in Hude verlor die HSG mit 24:25. Diese Punkte gilt es nun zurückzuholen. „Wir haben etwas gutzumachen“, bestätigt auch Trainer Bernd Spille, der im Rückraum wieder auf Saskia Saß zurückgreifen kann, so dass voraussichtlich nur die Langzeitverletzten fehlen werden. Wilhelmshaven verfügt mit Katharina Schanko (124 Treffer/Platz zwei der Oberliga-Torschützenliste) und Emma Neumann (99/Platz 9) über zwei herausragende Werferinnen, die die HSG-Abwehr in den Griff bekommen muss.
