Jever - Absolut nichts zu holen gab es im letzten Spiel des Jahres für die Kellerkinder der HG Jever/Schortens. So kam der stark ersatzgeschwächte Tabellenletzte am Samstagabend mit 26:40 (10:20) im Nachholspiel beim TSV Altenwalde unter die Räder und wartet weiter auf den ersten Punktgewinn in der Fremde in der laufenden Saison.

Dabei war der viel zitierte Drops bereits vor dem Seitenwechsel gelutscht. Denn die nur mit zwei Torhütern und acht Feldspielern angereisten Jeverländer – darunter einige stark Angeschlagene sowie Aushilfen aus der Zweiten und A-Jugend – waren nach dem 5:8 (15.) über 5:13 (22.) und 8:17 (27.) bereits vorentscheidend ins Hintertreffen geraten.

„Die erste Viertelstunde ging noch, auch wenn wir uns da schon im Angriff schwergetan haben“, erklärte HG-Trainer Henning Cassens: „Danach haben wir uns aber viel zu viele einfache Ballverluste im Angriff geleistet, die Altenwalde bestimmt zu 15 erfolgreichen Tempogenstößen genutzt hat.“

Zwar hätte es auch strittige Schiri-Entscheidungen gegen die HG gegeben. „Und wenn es ein enges Spiel gewesen wäre, hätte man sich darüber auch aufregen können. Aber es war ein gebrauchter Tag für uns“, sagte Cassens. Leider habe Altenwalde dem Verlegungswunsch der Jeverländer nicht zugestimmt. In der Rückrunde werde man neu angreifen und dabei bereits vermehrt A-Jugendliche einbauen: „Sie sollen schon einen Lernprozess im Herrenbereich vollziehen.“

HG Jever/Schortens: Schopp, Sanden – Laurinat 1, Janßen 1, Schönheim 1, Lohner 6, Bergmann 3, J. Palum 1, M. Palum 4, Arends 9/6.

Henning Busch
Henning Busch Redaktion Friesland (Lokalsport)