Bookholzberg - Ein deutliches Lebenszeichen gab die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Handball-Landesliga der Frauen von sich: In einem Abstiegs-Endspiel gegen den HC Bremen gelang dem Team von Coach Hendrik Kossen ein deutlicher 27:18 (13:4)-Heimerfolg. Damit lebt das Fünkchen Hoffnung weiter, doch muss die HSG in den restlichen drei Partien weitere Punkte erkämpfen, um den Klassenerhalt realisieren zu können.
Von Beginn an dominierte die HSG den Gegner, der mit einer bissigen Abwehr versuchte, die Angriffszüge der Gastgeberinnen zu unterbinden. Dagegen konnten sich die Bremerinnen im Angriff kaum einmal richtig in Szene setzen, scheiterten mit etlichen guten Chancen an HSG-Torhüterin Lena Dreyer, die mit ihren Paraden großen Anteil am klaren Sieg hatte.
Eine schnelle 4:1-Führung bauten die Gastgeberinnen über 8:4 bis zur Pause schon auf neun Tore aus. Nach Wiederbeginn wurde HSG-Goalgetterin Wiebke Depperschmidt in kurze Deckung genommen, doch auch das half den Gästen nur wenig. Im weiteren Verlauf wurde das Spiel zwar etwas offener, denn HC-Spielmacherin Andrea Wiegandt sorgte im Angriff für mehr Druck. Doch näher als beim 16:10 kamen die Gäste nicht mehr heran. Als Sonja Gode von der rechten Außenbahn auf 23:13 erhöhte (54.), war die Partie entschieden. „Wir haben den ersten Schritt zum Klassenerhalt geschafft, doch es wird noch richtig schwer, die weiteren Schritte genauso zu gehen“, resümierte HSG-Trainer Kossen.
