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Handball-Landesliga der Männer und Frauen Spitzenreiter Grüppenbühren/Bookholzberg zittert sich zum nächsten Sieg

Heinz Quahs
Blieben ohne Punkte: Die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (beim Wurf: Jasmin Hülsbruch) verloren gegen den Elsflether TB.

Blieben ohne Punkte: Die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (beim Wurf: Jasmin Hülsbruch) verloren gegen den Elsflether TB.

Torsten von Reeken

Bookholzberg/Hoykenkamp - Nur noch anderthalb Schritte sind die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg von der Meisterschaft in der Landesliga entfernt. Einen knappen Heimsieg verbuchten die Männer der TS Hoykenkamp, während die Frauen aus Grüppenbühren/Bookholzberg ihr Landesliga-Heimspiel gegen Elsfleth verloren.

Männer-Landesliga

Tura Marienhafe - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 24:25 (13:13). Knapp, aber erfolgreich nahmen die Bookholzberger die hohe Hürde in Marienhafe. In der Tabelle hat der Spitzenreiter nun zehn Punkte Vorsprung vor dem Wilhelmshavener SSV – bei nur noch sechs ausstehenden Partien. In einem hart umkämpften Auswärtsspiel war die HSG am Ende die glücklichere Mannschaft, denn sie hatte in der Schlussphase zunächst noch mit 22:24 zurückgelegen. Anschließend nutzten Jan Hansel und Sebastian Latz die Chancen zum Ausgleich, ehe Kian Krause in der Schlussminute den Siegtreffer erzielte, den etwa 50 mitgereiste Fans lautstark bejubelten.

Dabei hätte es das Team von Coach Stefan Buß gar nicht so spannend machen müssen, denn in den ersten 15 Minuten dominierten die Gäste das Spiel und lagen mit 9:5 vorne. „Danach hat meine Mannschaft das Handballspielen fast komplett eingestellt“, bemängelte Buß. Marienhafe glich bis zur Pause aus und übernahm im Verlauf der zweiten Halbzeit die Führung. Erst der energische Endspurt sicherte der HSG auch im 20. Saisonspiel den Erfolg. „Mir fehlte bei einigen Spielern die richtige Einstellung, außerdem waren wir im Angriff nicht effektiv genug“, resümierte der HSG-Coach.

TS Hoykenkamp - HSG Delmenhorst II 25:24 (11:8). Im ersten Abschnitt dominierten beide Abwehrreihen. Die Keeper Gregor Kleefeldt bei den Gastgebern sowie Kerry Hoppe (Delmenhorst) sorgten mit tollen Paraden dafür, dass es zunächst nur wenige Torerfolge gab. Etwas effektiver beim Verwerten der Chancen zeigte sich die Turnerschaft, die sich von 3:3 auf 8:4 Mitte der ersten Hälfte absetzte. Zu Beginn der zweiten Hälfte änderte sich das Spielgeschehen, nun standen die Angriffsreihen mehr im Vordergrund. Die Gäste wehrten sich vehement und kamen nach drei Treffern in Folge zum 19:19-Ausgleich. In der Schlussphase leistete sich die HSG-Reserve jedoch eklatante Schwächen im Abschluss, übersah teilweise das leere Tor der Hausherren, als diese ihren Keeper gegen einen weiteren Feldspieler getauscht hatten, und ließen zudem eine doppelte Überzahl weitgehend ungenutzt. Als Tim Streckhardt von der rechten Außenbahn für das 25:23 sorgte, war die Partie entschieden.

TSH-Coach Andre Haake freute sich über die beiden Punkte, wenngleich er zugeben musste: „Im zweiten Abschnitt haben wir uns sehr schwer gegen die 5-1-Abwehrformation der Delmenhorster getan.“ Ein Lob verteilte er neben Gregor Kleefeldt an Youngster Niklas Oetjen, der sich im Angriff mit einer sehr guten Leistung und vier Toren präsentierte, sowie Rückraumschütze Sebastian Rabe.

Frauen-Landesliga

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - Elsflether TB 25:29 (12:17). Wie schon im Hinspiel bekam die HSG-Abwehr die torgefährliche Laura-Sophie Lissewski nicht in den Griff. Mit ihren elf Treffern hatte die Elsfletherin großen Anteil am Auswärtserfolg. Dabei wäre nach Ansicht von HSG-Coach Hendrik Kossen gegen den Tabellenzweiten mehr möglich gewesen, doch fehlten im Abschluss die Genauigkeit und das nötige Quäntchen Glück. So kamen die Gastgeberinnen zunächst nur schwer ins Spiel und lagen nach wenigen Minuten mit 1:5 zurück. Doch dann lief Torhüterin Lena Dreyer zu großer Form auf. Sie zeigte etliche tolle Paraden und parierte dazu insgesamt sechs Strafwürfe. Katja Hammler und Laura Timmermann verkürzten auf 6:7, der Ausgleich wollte aber trotz guter Chancen nicht fallen.

Nach einer Auszeit der Gäste fanden diese wieder ins Spiel zurück und sorgten mit einem Zwischenspurt zum 10:17 (28. Minute) für eine kleine Vorentscheidung. Im zweiten Abschnitt hielt die HSG dann wieder besser mit, doch die Chancenverwertung blieb ein Manko. Zwar verkürzte Anna-Lena Reinsch den Rückstand zwischenzeitlich auf 19:23 (49.), doch mehr ließ der Gegner nicht zu. In der Schlussphase gingen die Gastgeberinnen zur offenen Deckung über, doch auch hier nutzten die Wesermärscherinnen ihre Chancen besser, und nach dem 22:27 (54.) war die Partie gelaufen.

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