Hoykenkamp - Spannung bis zum Schlusspfiff: In der Handball-Landesliga setzte sich die TS Hoykenkamp dank eines energischen Endspurts bei SVGO Bremen am Donnerstagabend mit 33:31 (17:14) durch. Mit einem nun ausgeglichenen Punktekonto verbesserte sich die Turnerschaft auf den fünften Tabellenplatz.
Zu Beginn der Begegnung hatte das Team von TSH-Spielertrainer Andre Haake den Gegner gut im Griff und legte eine 4:0-Führung vor (6. Minute). Nach einer Auszeit kämpften sich die Bremer mit teils sehr robusten Attacken ins Spiel. Zudem zeigte die kurze Deckung gegen Haake die gewünschte Wirkung. Insgesamt gab es im weiteren Verlauf auf beiden Seiten immer wieder kleine Hakeleien und unnötige Fouls, die von den Unparteiischen zu wenig unterbunden wurden. In der Schlussphase setzten sich die Gäste mit Treffern von Tim Sasse (2) und Jannick Willmer vom Kreis mit drei Toren ab.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte Hoykenkamp auch dank guter Paraden von Torhüter Jan Schäfer seinen Vorsprung auf 20:15 ausbauen. Doch die Hausherren konterten, nutzten eine Hinausstellung gegen TSH-Spieler Daniel Hemmelskamp zu vier Toren in Folge und drehten die Partie zum 26:25 (50.). In der entscheidenden Phase erwies sich aber Schäfer als starker Rückhalt und brachte sein Team wieder zurück. Mit Treffern von Dustin Kasper, Tim Streckhardt, Haake und Sebastian Rabe holten sich die Gäste die Führung zurück und behielten auch in der turbulenten Schlussphase die Nerven. Haake freute sich hinterher über eine geschlossene Mannschaftsleistung und lobte insbesondere Routinier Nico Skormachowitsch, der in der Abwehr aushalf und dort kaum zu überwinden war.
TSH: Kleefeldt, Schäfer – Haake (8/3), Hemmelskamp, Hillmann (1), Hörner (1), Dustin Kasper (5), Meyer, Rabe (8), Sasse (3), Skormachowitsch, Streckhardt (2), Wessels (1), Willmer (4)
Bereits an diesem Sonntag (16 Uhr) geht es für die TS Hoykenkamp mit dem Heimspiel gegen den TSV Altenwalde weiter. Auch wenn der TSV nur auf dem neunten Tabellenplatz steht, wird Haake den Gegner nicht unterschätzen. Besonders die Abwehr muss noch eine Schippe drauflegen, um Altenwaldes Spielmacher Mirco Neu sowie den schnellen Linksaußen Tim Ruppelt in den Griff zu bekommen.
