Varel - „Die nächsten beiden Punkte sind im Sack!“, freute sich Trainer Marco Hoffmann nach dem zweiten Sieg seiner Landesliga-Handballer der HSG Varel II im zweiten Saisonspiel. In einer umkämpften Partie hatten die Gäste hauchdünn mit 23:22 (13:11) beim SVGO Bremen die Oberhand behalten.

„Das war echt eine knappe Nummer mit positivem Ende für uns, allerdings auch ein verdienter Sieg, da wir fast das ganze Spiel über in Führung lagen“, bilanzierte Hoffmann: „Einzig und alleine die Phasen kurz vor der Halbzeit und kurz vor dem Schlusspfiff hätten wir konzentrierter spielen müssen, dann wäre es auch nicht mehr so eng geworden. So war es am Ende ein knapper, schmutziger Sieg – und die machen ja bekanntlich besonders viel Spaß.“

Aufbauend auf einer starken Abwehr- und Torhüterleistung hatten die Vareler über 3:0 (6. Minute) und 8:4 (17.) den besseren Start erwischt. „Da konnten wir auch noch sehr gut die wenigen Lücken in der gegnerischen Abwehr nutzen“, erklärte Hoffmann. Doch nach 20 Minuten stellten sich die Bremer besser auf den HSG-Angriff ein. „Phasenweise fehlte uns da auch ein wenig die Power, da wir dort nicht wirklich viel wechseln konnten“, fügte Hoffmann mit Blick auf einige Ausfälle hinzu: „Herauszuheben sind aber Erik Brandt mit einfachen Toren aus dem Rückraum und Lucas Rüdebusch sowie Felix Dick in Abwehr und Angriff auf den Halbpositionen.“

Ganz wichtig seien Anfang der zweiten Hälfte auch zwei gehaltene Siebenmeter von Tim Hattensauer gewesen. Trotzdem ließen sich die Bremer über Zwischenstände aus Vareler Sicht von 15:12 (37.), 15:15 (43.), 18:17 (47.) und 22:18 (56.) nie richtig abschütteln. „Am Ende haben alle unsere Spieler ein Lob verdient, weil jeder seine Aufgabe tadellos und mit extrem viel kämpferischem Einsatz erfüllt hat“, sagte Hoffmann abschließend.

HSG Varel II: Hattensauer, Onken - Dorneburg 2, Dick 3, Maaß 1, Brandt 9/2, Richter 2, Rüdebusch 3, Brüning 2, Splitthoff 1, Mansch. Busemann, Ahlers.

Henning Busch
Henning Busch Redaktion Friesland (Lokalsport)