Altjührden - Gerne hätten sich die Landesliga-Handballer der SG Obenstrohe/Dangastermoor im letzten Heimspiel einer unterm Strich für den Aufsteiger aus der Landesklasse starken Saison mit einem Erfolg von ihren Fans verabschiedet. Doch daraus wurde nichts: Das Team von Trainer Marco Hoffmann zog mit 30:32 (15:19) gegen den TSV Altenwalde den Kürzeren.

Danach haderte Hoffmann allen voran mit der Leistung der Schiedsrichter. „Wir haben phasenweise gegen neun Mann gespielt“, ärgerte er sich: „Wobei wir trotzdem hätten gewinnen können, wenn wir nicht selber auch einige vermeidbare Fehler im Spiel gehabt hätten.“ Zu allem Überfluss verletzten sich auch noch Erik Brandt und Sven Riederer.

Nach gutem Start und einer 8:5-Führung (12. Minute) sei auch aufgrund einiger strittiger Pfiffe wegen vermeintlicher Fouls der Hausherren immer mehr Hektik in die Partie gekommen. „Wir ließen uns davon verunsichern“, bedauerte Hoffmann: „Und was zu Beginn gut lief, lief plötzlich nicht mehr so flüssig.“ Die Folge: Bis zur Pause setzte sich Altenwalde auf vier Treffer ab.

Auch nach Wiederbeginn wurde es aus Sicht der Gastgeber nicht besser. Beim Stand von 22:27 (43.) bekamen die Obenstroher dann zeitgleich drei Zeitstrafen aufgebrummt – eine wegen Foulspiels, zwei wegen angeblichen Meckerns. „Das war dann der Gipfel“, echauffierte sich Hoffmann über die Unparteiischen.

Zugleich war es die Initialzündung für eine Aufholjagd, bei der sich das SG-Team wieder auf einen Treffer herankämpfen konnte – 28:29 (54.). „Da haben wir in Überzahl aber leider das Ruder nicht mehr herumreißen können“, sagte Hoffmann: „Daran sind wir allerdings selber schuld und können das nicht auf die beiden Referees schieben.“

SG Obenstrohe/D’moor: Lübkemann, Hattensauer – Hauke 2, Dick 3, Riederer 6, Reichert, Brandt 4/2, Richter, Brüning, B. Splitthoff 2, Langner, Ahlers 10/3, Abken 2.

Henning Busch
Henning Busch Redaktion Friesland (Lokalsport)