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Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg Trainer Bernd Spille zieht positives Zwischenfazit

Die erhoffte Verstärkung: Melissa Steinhoff ist mit 94 Treffern aktuell beste Torschützin der HSG Hude/Falkenburg.

Die erhoffte Verstärkung: Melissa Steinhoff ist mit 94 Treffern aktuell beste Torschützin der HSG Hude/Falkenburg.

Michael Hiller

Hude - Tabellenplatz drei verteidigen – mit diesem Ziel gehen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg in den zweiten Saisonteil. Wenn ihnen das gelingt, wäre die direkte Qualifikation für die neue Regionalliga geschafft. Aktuell hat die HSG nach 15 (von 26) Partien 21:9 Punkte auf dem Konto. Nur Spitzenreiter VfL Stade (27:3) und TuS Jahn Hollenstedt (26:4) sind besser. Mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigt sich HSG-Trainer Bernd Spille, der im Sommer vergangenen Jahres den Posten von Lars Osterloh übernommen hatte, sehr zufrieden.

Zwischenfazit

Der Umbruch mit sieben neuen Spielerinnen war vor der Saison groß. Trotzdem kam Hude/Falkenburg mit 7:1 Punkten gut aus den Startlöchern. „Danach kamen die starken Gegner“, blickt Spille zurück. Drei Auswärtsniederlagen in Hollenstedt, Stade und Lüneburg, eine vermeidbare Heimpleite gegen Wilhelmshaven – und ruckzuck fand sich sein Team im Mittelfeld wieder. „Auch das gehört zum Lernen dazu“, findet der 35-Jährige. Die zwischenzeitliche Verunsicherung schüttelte die HSG aber ebenso schnell wieder ab und schob sich mit sechs Siegen in Folge bis auf Tabellenplatz drei. Vor allem der 22:21-Auswärtserfolg bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn war kurz vor Weihnachten ein echtes Ausrufezeichen.

„Jetzt stehen wir genau da, wo wir hinwollen. Es ist genau die richtige Entwicklung“, bilanziert der Trainer. Auch die Verletzung von Torhüterin Mareen Rump habe die Mannschaft gut weggesteckt, was zum Teil natürlich ein Verdienst der zweiten Keeperin Anneke Alfs ist. „Aber auch in der Abwehr kämpfen alle super zusammen“, lobt Spille. Mit 355 Gegentoren stellt die HSG hinter Hollenstedt die beste Deckung der Liga. Zudem erfüllen alle neuen Spielerinnen die in sie gesteckten Erwartungen. Hervorzuheben sei Melissa Steinhoff. Die Linkshänderin übernimmt Verantwortung, ist eine sichere Siebenmeterschützin und mit 94 Treffern auf Platz vier der Oberliga-Torschützenliste.

Vorbereitung

Kurz vor Weihnachten schickte Spille seine Spielerinnen in eine kurze Pause, seit dem 4. Januar wird wieder trainiert. Zusätzlich zu den vier Einheiten bestritt die HSG zwei Testspiele, die gegen die HSG Hunte-Aue Löwen (Tabellendritter der Oberliga Niedersachsen) sowie beim Drittligisten SFN Vechta jeweils deutlich verloren wurden. Die Ergebnisse waren für Spille, der in beiden Partien auf vier Spielerinnen verzichten musste, dabei aber eher zweitrangig. „Wir haben viel ausprobiert“, sagt er.

HSG-Trainer Bernd Spille wird ab sofort von Anne Schmidt-Menkens unterstützt.

HSG-Trainer Bernd Spille wird ab sofort von Anne Schmidt-Menkens unterstützt.

Personalien

Im weiteren Saisonverlauf muss Hude/Falkenburg auf Michaela Stahlkopf verzichten. Die Kreisläuferin wird wegen einer Fußverletzung vermutlich ein halbes Jahr nicht spielen können. Dafür hat sich mit Amelie Bredehorst bereits im vergangenen Jahr eine Rückraumspielerin nach langer Verletzungspause wieder zurückgemeldet. „Sie hat in beiden Testspielen überzeugt“, lobt der HSG-Trainer. Auch Eske Dörgeloh und Svea Urban würden sich langsam heranarbeiten.

Zudem gibt es bei der HSG ab sofort ein neues Gesicht an der Seitenlinie, denn Anne Schmidt-Menkens unterstützt den Oberligisten als Co-Trainerin. „Anne ist die perfekte Ergänzung im Trainerteam“, freut sich Spille. „Sie ist erfahren, kommt aus Hude und hat lange selber gespielt. Mit ihr konnten wir die Lücke nun optimal füllen.“

Außerdem gab die HSG den ersten Neuzugang für die nächste Saison bekannt: Torhüterin Leonie Büchert kommt vom VfL Oldenburg II aus der 3. Liga nach Hude. „Wir sind sehr froh, dass es geklappt hat. Leonie ist eine junge und talentierte Spielerin“, sagt der HSG-Vorsitzende Lars Osterloh.

Das nächste Spiel

Ob das Heimspiel gegen die HSG Heidmark an diesem Sonntag (16.30 Uhr) stattfindet, war am Donnerstag noch nicht sicher, da die Heizung in der Halle am Huder Bach ausgefallen ist. „Das Spiel steht auf der Kippe“, so Spille, der bereits das Training absagen musste. „Unter den Bedingungen können wir dort kein Spiel austragen.“ Eine finale Entscheidung steht noch aus.

Michael Hiller
Michael Hiller Redaktion Wildeshausen (Lokalsport)
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