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Handball-Oberliga der Frauen Hude/Falkenburg zündet den Turbo und besiegt Heidmark

Guido Finke
Beste Werferin: Melissa Steinhoff (am Ball) traf achtmal und feierte mit der HSG Hude/Falkenburg einen klaren Heimsieg gegen die HSG Heidmark.

Beste Werferin: Melissa Steinhoff (am Ball) traf achtmal und feierte mit der HSG Hude/Falkenburg einen klaren Heimsieg gegen die HSG Heidmark.

Holger Martens

Hude - Der Auftakt ins neue Handball-Kalenderjahr konnte sich sehen lassen: Während es beim 21:21 im Hinspiel ein Duell auf Augenhöhe war, schaltete die HSG Hude/Falkenburg in der Neuauflage gegen die HSG Heidmark den Turbo ein und feierte in der Frauen-Oberliga ein Schützenfest. In der Halle am Huder Bach sahen die Zuschauer am Sonntag ein sehr gutes Spiel, das die Gastgeberinnen am Ende mit 31:18 (14:9) für sich entschieden. Durch den siebten Sieg in Folge festigte das Team von Coach Bernd Spille mit 23:9 Zählern den dritten Rang.

„Es war ein holpriger Start, auch weil wir kurzfristig auf die erkrankten Saskia Saß und Mareike Zetzmann verzichten mussten“, sagte Spille. „Die Abwehr musste sich zunächst sortieren, machte das dann aber immer besser.“ Dabei sah es in der Anfangsphase überhaupt noch nicht nach einem souveränen Triumph seines Teams aus. Denn eingangs waren es die Gäste, die die ersten Akzente setzten. Lena Engelke mit einem Doppelschlag sowie ihre Schwester Finja Engelke sorgten für einen 0:3-Zwischenstand.

Schwer zu stoppen: Dieser Check gegen Neerstedts Niels Uwe Hansen (am Ball) brachte Löwen-Rückraummann Stefan Beljic (Nummer 4) eine Zwei-Minuten-Strafe ein. Mit acht Toren war Hansen bester TVN-Werfer.

HANDBALL-VERBANDSLIGA TV Neerstedt mit mehr Schatten als Licht

Heinz Quhs
Barnstorf

Es dauerte bis zur achten Minute, ehe der Knoten bei Hude/Falkenburg platzte und Melissa Steinhoff das erste Tor zum 1:3 erzielte. In der 13. Minute war wiederum Steinhoff zur Stelle und glich erstmals aus – 4:4. Nach einer Viertelstunde schaffte der Tabellendritte durch Charlotte Sommer das 6:5 und hatte erstmals die Nase vorn. In der Folgezeit bekamen die Gastgeberinnen Oberwasser und erkämpften sich bis zur Pause ein komfortables 14:9.

Ein von Steinhoff verwandelter Siebenmeter zum 15:9 läutete wenige Sekunden nach Wiederbeginn den einseitigen zweiten Durchgang ein. Die Huderinnen schraubten das Resultat immer weiter in die Höhe und führten in der 43. Minute mit zehn Toren (22:12). Auch in der Endphase war der Torhunger der HSG Hude/Falkenburg noch nicht gestillt. Viola Kleefeldt setzte mit ihrem Treffer zum 31:18 den krönenden Schlusspunkt.

Melissa Steinhoff steuerte mit acht Toren den Löwenanteil zum Heimerfolg bei. Jasmin Jarocki und Lisa-Marie Hillmer trafen jeweils fünf Mal ins Schwarze. Ihr Comeback im Huder Dress gab Malin Blankemeyer nach ihrem Auslandsaufenthalt, auch Eske Dörgeloh und Svea Urban kamen erstmals wieder nach langer Verletzungspause zum Einsatz. „Es war eine super Teamleistung“, lobte Coach Spille seine Schützlinge. „Mit dieser Erfolgsserie im Rücken freuen wir uns auf das Derby in Neerstedt.“ An diesem Freitag steigt das Landkreisderby beim Lokalrivalen.

Telegramm

Hude/Falkenburg: Alfs – Kleefeldt (1), Blankemeyer (1), Nölker, Steinhoff (8/3), Winter (1), Möller (1), Jarocki (5), Sommer (3), Hillmer (5), Bredehorst (3), Dörgeloh (1), Voigt (2), Urban

Siebenmeter: Hude/Falkenburg 3/3, Heidmark 7/5Zeitstrafen: Hude/Falkenburg 4, Heidmark 4

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