Hude - Muss die HSG Hude/Falkenburg doch noch einmal zittern? Die Oberliga-Handballerinnen wähnten sich schon längst in sicheren Gefilden, doch nach dem 19:24 (9:11) auswärts gegen das Schlusslicht TV Dinklage wird die Luft im Abstiegskampf wieder etwas dünner. Mit 20:24 Zählern ist die Mannschaft von Coach Lars Osterloh als Tabellensiebter fünf Punkte vor der roten Zone.
Der Außenseiter legte sich ins Zeug und machte es der HSG von Beginn an schwer. Hude/Falkenburg geriet mit 0:3 (5.) und 1:4 (8.) ins Hintertreffen. Danach fingen sich die Gäste und kamen zwischenzeitlich zum Ausgleich – Malin Blankemeyer erzielte das 6:6 (17.). Dieses Remis war zugleich das einzige in der gesamten Partie, eine Führung gab es für Hude/Falkenburg zu keinem Zeitpunkt.
Im Anschluss übernahm Dinklage wieder das Zepter, lag zur Pause mit 11:9 vorn und steuerte einem ungefährdeten Sieg entgegen. Die HSG, die nur mit einem neunköpfigen Kader anreiste, konnte nicht mehr dagegen halten und kassierte die zwölfte Saisonniederlage. Kim Sanders (7 Tore) und Lisa-Marie Hillmer (6) traten als beste Werferinnen im Gästeteam in Erscheinung.
„Eigentlich haben wir ganz gut gespielt. Daher ist es schade, dass wir vom Ergebnis her nicht mehr herausholen konnten“, sagte Osterloh. Dass seine Schützlinge nochmal ernsthaft mit dem Thema Abstieg konfrontiert werden, denke der HSG-Trainer aber nicht. „Dann müssten die unteren Teams schon alles gewinnen und wir alles verlieren – das wird nicht passieren.“ Vier Partien haben die Huderinnen noch vor sich. Weiter geht es am kommenden Sonntag zu Hause gegen den TV Oyten, der am Sonntag die SG Friedrichsfehn/Petersfehn vom zweiten Tabellenplatz verdrängte.
