Neerstedt - Einmal nicht bis zur letzten Sekunde um den Klassenerhalt zittern zu müssen – das wünschen sich die Handballerinnen des TV Neerstedt für die neue Oberliga-Saison. Diese beginnt an diesem Samstag (19 Uhr) direkt mit einem schweren Heimspiel gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn.
„Das wird gleich eine Hausnummer“, weiß Neerstedts Co-Trainerin Desiree Görzel, was auf ihre Mannschaft zukommen dürfte. Nichtsdestotrotz ist sie sich mit Trainerkollegin Cordula Schröder-Brockshus schon jetzt einig, dass ihre Mannschaft auch in dieser Saison das Potenzial für den Klassenerhalt hat. „Wir wollen die Mannschaft weiter entwickeln, eine gute Rolle spielen und nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen. Vor allem wollen wir mehr Punkte mitnehmen als in der letzten Saison“, sagt Schröder-Brockshus. Da waren es nach 26 Partien 17 Punkte – als Tabellenzwölfter musste Neerstedt in die Relegation und rettete sich schließlich gegen den MTV Großenheidorn. „Wir hoffen, es diesmal entspannter zu gestalten“, sagt Görzel, die als Co-Trainerin von der HSG Hude/Falkenburg neu dazugestoßen ist. „Die Mädels sind sehr ehrgeizig, wollen es schaffen – und das ist auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten“, ist Görzel überzeugt.
Im Neerstedter Kader gab es nur geringfügige Veränderungen. Zwar hat sich mit Linkshänderin Leonie Voigt eine wichtige Spielerin Richtung Hude/Falkenburg verabschiedet, dafür füllen aber Fenna van Dreumel (nach langer Verletzung), Sharleen Siemers (ebenfalls nach Pause) und Lea Böttjer (2. Mannschaft) den Kader auf. „Wir sind somit etwas breiter aufgestellt und zum Glück ohne Verletzungen durch die Vorbereitung gekommen“, hält Görzel fest.
Im Auftaktspiel sieht sie die Favoritenrolle schon bei den Ammerländerinnen. Verstecken werden sich die Neerstedterinnen aber nicht. „Die Mädels haben in der zurückliegenden Saison schon gut ausgesehen. Gerade mit unserem Heimvorteil muss das Spiel erstmal gespielt werden“, hofft die Co-Trainerin auch auf die Unterstützung der Zuschauer. Zumal die Partie auch eine leichte Brisanz in sich birgt, denn mit Agnieszka Blacha, Kirsten Kurok und Lisa Rangnick stehen drei Ex-Neerstedterinnen im Aufgebot von „FriPe“.
