Neerstedt - Im Spiel beim neuen Tabellenführer SG Friedrichsfehn/Petersfehn zogen sich die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt sehr gut aus der Affäre. Für eine Überraschung reichte es jedoch nicht, und so stand am Samstagabend beim Abpfiff eine 27:35 (14:20)-Niederlage.
Trotzdem zeigte sich TVN-Trainerin Cordula Schröder-Brockhus nicht unzufrieden mit dem Spiel ihres Teams, in dem Ida Brinkert, Sharleen Siemers und Johanna Stuffel fehlten und Katharina Stuffel sowie Nadja Kunz angeschlagen waren. „Auf Grund der personellen Lage war einfach nicht mehr drin, zumal die Gastgeberinnen auch zeigten, dass sie zu Recht an der Spitze stehen.“ Für die TVN-Frauen wird derweil auf der anderen Seite des Tableaus die Lage wieder angespannter, da mit Dinklage, Findorff und Osnabrück gleich drei Konkurrenten im Abstiegskampf punkteten. Bis zum letzten Platz hat Neerstedt, aktuell auf Rang elf, nur einen Zähler Vorsprung.
In der ersten Spielhälfte blieben die Neerstedterinnen bis zum 10:10 dran, auch weil die 3-2-1-Deckung gut funktionierte. Doch schon kurze Zeit später übernahm die SG nach weiteren Treffern ihrer Goalgetterinnen Laura Lampe und Ruth Kampers, die zusammen 20 Tore erzielten, wieder das Kommando. Nach dem 11:12 setzten sich die Ammerländerinnen in den verbleibenden neun Minuten bis zur Pause schon deutlich ab.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SG spielbestimmend, schien nach dem 27:17 durch Lampe weiter davonziehen zu können. Doch stemmten sich die Neerstedterinnen mit aller Kraft dagegen und hielten die Niederlage somit in Grenzen. „Etliche gute Möglichkeiten haben wir noch ausgelassen. Wir hatten unter dem Strich einfach zu wenig Wechselmöglichkeiten, um es spannender zu machen“, meinte Schröder-Brockshus.
