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Handball-Oberliga der Frauen Neerstedts Aufholjagd kommt zu spät

Heinz Quahs
Kein Durchkommen: Die Handballerinnen des TV Neerstedt um Katharina Stuffel (beim Wurf) verloren bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn.

Kein Durchkommen: Die Handballerinnen des TV Neerstedt um Katharina Stuffel (beim Wurf) verloren bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn.

Kea Samusch

Neerstedt - „Für uns war mehr drin, doch haben wir uns in der ersten Halbzeit bereits selbst geschlagen.“ Mit diesen Worten trauerte Cordula Schröder-Brockshus am Samstag zwei weiteren verlorenen Punkten hinterher. Die Trainerin der Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt sprach von der 19:22 (8:15)-Niederlage ihrer Mannschaft bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Diese konnten die Neerstedterinnen am Ende trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte nicht mehr verhindern.

Für die TVN-Trainerin war es unerklärlich, warum ihr Team erneut in Halbzeit eins überhaupt nicht die richtige Spur fand. In der Abwehr fehlte die Zuordnung, so dass die Gastgeberinnen mit einfachen Mitteln zum Torerfolg kamen. Auch im Angriff gelang es nicht, sich gegen die offensiv ausgerichtete 5:1-Deckung der SG durchzusetzen. Ballverluste wurden von den Ammerländerinnen immer wieder mit Kontertoren bestraft. Ida Brinkert schaffte nach fünf Minuten zwar noch den 2:3 Anschlusstreffer, doch danach blieben die Landkreislerinnen elf Minuten ohne eigenen Treffer, der Rückstand wuchs auf 2:10 an.

 

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Michael Hiller
Hude

Zu Beginn der zweiten Hälfte vergrößerte der Tabellenfünfte den Vorsprung sogar auf 17:9, ehe sich die Neerstedterinnen endlich ins Spiel kämpften. Vor allem die Abwehr bereitete der SG einige Schwierigkeiten. Neerstedt holte Tor um Tor auf und war acht Minuten vor dem Ende beim 18:21 wieder in Schlagdistanz. Als dann Ida Brinkert mit einem Strafwurf an der gegnerischen Torhüterin Carolin Tiedeken scheiterte, wurde die Aufholjagd aber unterbrochen. Zwar versuchten die Landkreislerinnen alles, um den Rückstand noch zu verringern, doch fehlte bei den letzten Angriffen das nötige Quäntchen Glück. „Nur eine gute Halbzeit reicht gegen so einen Gegner nicht aus“, hielt Schröder-Brockshus fest.

Telegramm

TVN: Huntemann, Kahler – Böttcher, Brinkert (6/3), Hanuschek (4), Kracke, Kunz (3/1), Maus, Rippe (3/1), Sempert, Siemers, Storck, Stuffel (3), Windhorst

Siebenmeter: SG 4/2, TVN 9/5

Zeitstrafen: SG 3, TVN 3

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