Hude - Zurück in der Erfolgsspur: Nach zuvor drei Niederlagen hintereinander gewannen die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg ihr Oberliga-Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Höltinghausen ungefährdet mit 20:14 (8:7). Eine starke Abwehrleistung über 60 Minuten bildete den Grundstein für den vierten Saisonsieg.
„Wir haben uns im Vorfeld per Videostudium sehr intensiv auf den Gegner vorbereitet. Das hat sich ausgezahlt“, freute sich HSG-Trainer Bernd Spille, dass zumindest der Defensivplan perfekt aufging. Denn die beiden bis dato gefährlichsten Schützinnen des Gegners, Ann-Katrin Felstermann und Lena Walter, konnte die HSG fast komplett ausschalten. „Vor allem an den Kreis haben wir nichts durchgelassen“, lobte der HSG-Trainer seine kompakte 6:0-Deckung. Lediglich Elisa Fangmann im halblinken Rückraum bereitete mit ihren sechs Treffern ein paar Probleme.
Allerdings benötigten die Huderinnen in der ersten Halbzeit noch etwas Anlaufzeit, gerade der Angriff präsentierte sich recht holprig. „Wir haben zu viele Chancen ausgelassen“, bemängelte der Coach. So gelangen in den ersten 23 Minuten nur magere vier Treffer – ein 4:7-Rückstand war die Folge. Danach steigerte sich aber die HSG und lag bis zum Seitenwechsel schon knapp vorne. „Höltinghausen war kein schlechter Gegner und hat vor allem in der ersten Halbzeit eine vernünftige Abwehr gestellt“, lobte Spille die Gäste.
Nach der Pause bekam Hude/Falkenburg das Spiel immer besser in den Griff. Jasmin Jarocki, die diesmal vermehrt auf Rechtsaußen zum Einsatz kam, traf erst zum 14:11 (46.) und erhöhte wenig später per Doppelpack auf 18:13 (53.). Spätestens da war die Partie entschieden.
Telegramm
HSG: Alfs, Rump – Sommer, Nölker, Zetzmann (2), Möller (1), Jarocki (6), Saß (1), Steinhoff (5/4), Winter, Viola Kleefeldt (2), Voigt (1), Stahlkopf (1), Hillmer (1)
Siebenmeter: HSG 6/4, SVH 6/2
Zeitstrafen: HSG 2, SVH 4
