Landkreis - Für die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg geht es in der Oberliga mit einem kniffligen Heimspiel weiter. Auswärts ist Ligarivale TV Neerstedt im Einsatz. Die Männer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II freuen sich in der Landesliga auf ein Derby.
Frauen-Oberliga: HSG Heidmark - TV Neerstedt (Samstag, 19.30 Uhr). Nach fünf Niederlagen aus den ersten fünf Spielen ist genau das eingetreten, was man im Neerstedter Lager eigentlich vermeiden wollte. Denn nun läuft der TVN als siegloses Schlusslicht der Tabelle der Konkurrenz erst einmal hinterher. Auch bei der HSG Heidmark steht das Team von Trainerin Cordula Schröder-Brockshus vor einer schweren Aufgabe, denn der Gegner ist bislang noch ungeschlagen – war allerdings auch erst dreimal im Einsatz. Zwei Remis und ein klarer Heimsieg gegen Werder Bremen II lautet die bisherige Bilanz. Vor allem in eigener Halle ist die HSG aufgrund des Backeverbots meistens noch eine Klasse stärker, was vor drei Wochen auch schon die HSG Hude/Falkenburg zu spüren bekam (21:21).
HSG Hude/Falkenburg - Wilhelmshavener HV (Sonntag, 16.30 Uhr). Die HSG-Frauen haben am Sonntag ebenfalls eine harte Nuss zu knacken, denn mit dem Wilhelmshavener HV stellt sich der Tabellenfünfte in der Halle am Huder Bach vor. An den Gegner hat die HSG keine guten Erinnerungen, verlor in der vergangenen Saison beide Spiele deutlich (25:36; 22:36). Während der Vorbereitung war der WHV auch schon einmal zu Gast in Ganderkesee, im August hieß es „nur“ 23:24 aus HSG-Sicht. „Wilhelmshaven hat eine starke Mannschaft, die oben mitspielen wird“, bringt HSG-Trainer Bernd Spille dem Gegner entsprechend Respekt entgegen. Dennoch sieht er sein Team nicht als Außenseiter, sondern gut vorbereitet. Deswegen erwartet er auch „ein Spiel auf Augenhöhe“.
Männer-Landesliga: HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - HSG Delmenhorst II (Samstag, 19 Uhr). Nach ihrem ersten Saisonsieg können die Bookholzberger nun relativ entspannt ins Derby gegen den Tabellenführer gehen. „Die Delmenhorster sind natürlich Favorit, aber wir freuen uns auf das Spiel und wollen sie so gut es geht ärgern“, sagt HSG-Trainer Hendrik Kossen.
