Cloppenburg - Die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg stehen vor spannenden Tagen. In der Liga liefern sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VfL Fredenbeck. Der VfL steuert aufgrund des besseren Torverhältnisses und der vermeintlich leichten Aufgabe im letzten Spiel beim Tabellenvorletzten TV Bremervörde auf den Titel zu. Beim TV Cloppenburg glaubt keiner mehr so Recht daran, dass der VfL in Bremervörde ausrutscht. „Die Chance ist immer da, aber mit solchen Gedankenspielen beschäftigen wir uns nicht. Wir schauen auf unser Spiel“, so Cloppenburgs Trainer Janik Köhler.
Relegationsspiele
Sollten die Fredenbecker wider erwarten Federn lassen, müssen die Cloppenburger ihre Partie beim TvdH Oldenburg (Sonntag, 17 Uhr) unbedingt gewinnen, wenn sie sich noch den Titel krallen wollen. Doch durch die Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den Vizemeister der Oberliga Niedersachsen, MTV Großenheidorn (Region Hannover), ergibt sich für den TVC die Möglichkeit durch die Hintertür den Aufstieg in die Dritte Liga zu packen.
Vorausgesetzt, die Köhler-Sieben behält in der Relegation die Oberhand. Aber mit den Relegationsspielen beschäftigt sich Köhler noch nicht. „Wir tun gut daran, uns auf die Aufgabe gegen den TvdH zu konzentrieren. Das Spiel wird schon schwer genug. Wir treffen auf einen starken Gegner“, sagt Köhler, der auf Michal Skwierawski verzichten muss. Der Pole zog sich einen Muskelfaserriss zu. Köhler hofft, dass Skwierawski mit Beginn der Relegation, Anfang Juni, wieder mitmischen kann.
Viele Stärken
Der Gegner TvdH Oldenburg verfüge über viele Stärken. „Unter anderem hat der TvdH eine gute Defensive mit guten Torhütern“, sagte Köhler. Dass die Oldenburger in der Tabelle (derzeit Rang zehn) nicht weiter höher liegen, hängt auch mit deren Verletzungspech zusammen, so Köhler weiter.
Die Oldenburger kassierten zuletzt eine knappe 33:35-Niederlage beim Tabellenführer VfL Fredenbeck. Treffsicherster Akteur beim TvdH in dieser Begegnung war Tobias Meyer. Er markierte elf Tore. Bei den Oldenburgern spielen auch einige Akteure mit einer TVC-Vergangenheit. Wie zum Beispiel der Keeper Niklas Planck.
