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Oberliga-Heimspiel gegen HSG Delmenhorst So will TvdH Oldenburg den Klassenerhalt eintüten

In der vergangenen Saison verlor Niclas Hafemann (blaues Trikot) im Januar mit dem TvdH das Heimderby gegen die HSG Delmenhorst (von links: Janik Köhler und Tim Coors) mit 25:31. Für die Zuschauer herrschte Maskenpflicht. Das Rückspiel gewannen die Haarentorer mit 26:24.

In der vergangenen Saison verlor Niclas Hafemann (blaues Trikot) im Januar mit dem TvdH das Heimderby gegen die HSG Delmenhorst (von links: Janik Köhler und Tim Coors) mit 25:31. Für die Zuschauer herrschte Maskenpflicht. Das Rückspiel gewannen die Haarentorer mit 26:24.

Piet Meyer

Oldenburg - Über die geografische wie tabellarische Nachbarschaft hinaus sind einige Parallelen vor dem Oberliga-Duell zwischen TvdH Oldenburg (17:27 Punkte/10. Platz) und HSG Delmenhorst (18:26/9.) auszumachen. Nachdem beide Mannschaften in dieser Saison aus unterschiedlichen Gründen hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, könnte der Sieger des Kräftemessens an diesem Samstag (19 Uhr, Halle am Brandsweg) den vorzeitigen Klassenerhalt feiern. Dafür müssten die Haarentorer gegen wiedererstarkte Gäste aber ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt im Derby bei der SG VTB/Altjührden.

Frei durch: Altjührdens Jonas Rohde (am Ball) wirft, während die 461 Zuschauer, Teamkollege Lukas Kalafut (links) und die Haarentorer (von rechts) Niclas Hafemann, Tobias Meyer und Aydrian Dröge zuschauen.

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Tom Springer Jan Zur Brügge
Oldenburg

Ausgeschlossen

Nach einer ernsten Aufarbeitung und etwas Galgenhumor haben die Haarentorer die erstaunlich vielen einfachen Fehler bei der jüngsten Niederlage beim Nachbarn aus Friesland (27:39) hinter sich gelassen. „Wir haben es besprochen, es dann aber auch abgehakt“, sagt TvdH-Teammanager Matthias Voß und schließt „eine Einstellungssache“ eher aus: „In einem Derby kann das eigentlich nicht sein – und auch die Spieler haben uns versichert, dass das nicht der Fall war.“

Aufgearbeitet

Auffällig war auch die sonst so starke und in Varel so schwache Abwehrleistung, die zum Saisonhöchstwert von 39 Gegentoren geführt hatte. „Das war der Knackpunkt“, moniert Voß und fordert: „Wir müssen uns wieder darauf besinnen, dass wir hinten kompakt stehen und dann auch einfache Tore über den Tempogegenstoß machen.“ So soll wie bei den vorherigen Siegen (gegen Oyten und Elsfleth) die „ohne die Verletzten fehlende Durchschlagskraft im Sechs-gegen-Sechs kompensiert“ werden.

Gefordert

Mit sieben Punkten aus den vergangenen vier Spielen haben die formstarken Delmenhorster den TvdH mittlerweile überholt. Ähnlich, aber doch anders sah es in der vergangenen Saison aus, als die da am Ende drittplatzierten Gäste nach einem spannenden Vierkampf um den Aufstieg (auf den die HSG aus wirtschaftlichen und infrastrukturellen Gründen verzichtet hätte) punktgleich vor dem TvdH ins Ziel eingelaufen waren. Da beide bis vor Kurzem überraschend tief im Abstiegskampf steckten, standen in dieser Saison jedoch ganz andere Herausforderungen auf dem Programm. „Delmenhorst hatte intern ein paar Querelen“, deutet Voß die im Sommer 2022 erfolgte Neustrukturierung bei der HSG als Ursache für das Abrutschen an und ergänzt mit Blick auf die eigene Krisen-Saison: „Bei uns waren es halt die ganzen Verletzten.“

Drei fürs TvdH-Tor, einer jetzt dazu als Torwarttrainer: (von links) Jannik Rohde, Derk Akkermann und Niklas Planck

RETTUNG IN HANDBALL-OBERLIGA Wie der TvdH Klassenerhalt und Zukunft plant

Tom Springer Jan Zur Brügge
Oldenburg
Zupacken statt zuschauen: Im Hinspiel war Varels Louis Kamp mit acht Toren bester Schütze des Duells vor rund 1000 Fans in der kleinen EWE-Arena in Oldenburg. Hier griffen Niels Uwe Hansen und Fabian Schwartz nicht richtig ein.

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Oldenburg

Gerettet

Beide könnten mit einem Sieg einen wichtigen, bei einem parallelen Misserfolg vom TSV Bremervörde (11:33/13.) gegen Achim/Baden (25:19/5.) sogar den entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen. Da der TvdH am Wochenende darauf beim Tabellenvorletzten antreten wird und dieser die Oldenburger – Stand jetzt – noch auf einen Abstiegsplatz verdrängen könnte, würde Voß gern bereits an diesem Wochenende „den Deckel drauf machen, um alle Rechenexempel zur Seite zu schieben und in Bremervörde nicht zu viel Druck zu haben“.

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion
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