Aurich - Auch wenn schon ein paar Spiele in der 3. Handballliga absolviert worden sind. Vom Tabellenstand sollte sich niemand blenden lassen. Davon ist Ewald Meyer, Teammanager des OHV Aurich, überzeugt. Das gilt insbesondere für den kommenden Gegner. Der GSV Eintracht Baunatal, angesiedelt in einer kleinen Stadt vor den Toren von Kassel, hat in seiner Staffel am Ende der vergangenen Saison den fünften Platz belegt. Aktuell rangieren die Nordhessen mit einem negativen Punktekonto einen Rang hinter den Ostfriesen. Mit Platz neun dürfte auch die Mannschaft, die sich abweichend von den gewohnten Anwurfzeiten schon an diesem Samstag um 19 Uhr in der Sparkassen-Arena in Aurich vorstellt, nicht zufrieden sein.
Aber auch für den OHV Aurich soll es nach dem Abpfiff am Samstagabend tunlichst weiter nach oben gehen im Tableau. Einen Masterplan dafür gibt es natürlich auch. Schnelles Spiel, Tempo machen lautet die Losung, die Trainer Pedro Alvarez ausgegeben hat. Damit soll die groß-gewachsene Abwehr des GSV in Bewegung gebracht und Lücken gerissen werden. Davon sollen nicht nur die Außenspieler der Auricher profitieren. Doch Eintracht Baunatal kann nicht nur mit einer 6:0-Defensive überzeugen. „Die können auch 5:1 spielen“, sagt Ewald Meyer.
Im Angriff überzeugen die Nordhessen durch Wurfgewalt aus dem Rückraum. Gerade von den halbrechten und halblinken Positionen strahlen die Gäste die größte Torgefahr aus. Es wird viel darauf ankommen, ob der Mittelblock des OHV in Zusammenspiel mit den Torhütern gerade diesen Werfern den Schneid abkaufen kann.
Personell sieht es indes gut aus beim OHV Aurich. Sollten die Spieler das Abschlusstraining am Freitagabend unbeschadet überstanden haben, kann Coach Alvarez auf den kompletten Kader zurückgreifen.
