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Neuzugänge beim Handball-Drittligisten OHV Aurich baut ein spannendes Team auf

Sie freuen sich auf die neue Saison mit einem schlagkräftigen Team (von links): Ewald Meyer (Teammanager), Pedro Alvarez (Trainer), Lutz Günsel (Geschäftsführer OHS) und Jörg Schmeding (Geschäftsführer OHS).

Sie freuen sich auf die neue Saison mit einem schlagkräftigen Team (von links): Ewald Meyer (Teammanager), Pedro Alvarez (Trainer), Lutz Günsel (Geschäftsführer OHS) und Jörg Schmeding (Geschäftsführer OHS).

Thomas Breves

Aurich - Persönlich den Fans vorstellen konnten sich die fünf Neuen beim Handball-Drittligisten OHV Aurich noch nicht. Dafür ist ein Extra-Termin vorgesehen. Und auch sonst werden die Fans in der Vorbereitungsphase auf die neue Spielzeit – voraussichtlich in der Staffel Nord-West – nur wenig Gelegenheit haben, einen Blick auf die Mannschaft der Ostfriesen zu werfen. Nahezu alle Testspiele werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Trainer Pedro Alvarez will es so. Und das hat natürlich einen Grund. „Ich möchte viel experimentieren und ausprobieren und dabei in Ruhe mit der Mannschaft arbeiten können“, sagt Alvarez. Gerade die neuen Spieler sollen möglichst schnell integriert werden. Den 25. August sollten sich die Fans des OHV deshalb umso dicker im Kalender markieren. Beim freundschaftlichen Vergleich gegen den niederländischen Club „Hurry up“ Zwartemeer aus der Eredivisie wird das neue Team offiziell vorgestellt. Und das hat sein Gesicht stark verändert.

Wer ist gegangen ?

Fynn Menne (Varel), Rade Radjenovic (Bosnien), Nikita Pliuto (Wetzlar), Maxim Pliuto (Ziel unbekannt) und Jonas Wark (Stralsund) haben den Verein verlassen. „Wir hätten gerne mit allen verlängert. Es lag auch nicht am Finanziellen, sondern an individuellen Zielen der Spieler“, sagt Jörg Schmeding, Geschäftsführer des wirtschaftlichen Trägers, Ostfriesische Handball Sportmarketing GmbH (OHS).

Mit wem wurde verlängert ?

Bis zuletzt gab es in Bezug auf Vertragsverlängerungen noch einige Lücken zu schließen. Mit Torwart Marten Jungvogel, Rechtsaußen Josip Crnic und Rückraumspieler Petar Puljic musste nicht verhandelt werden. Ihre Verträge laufen erst im nächsten Jahr aus. Mit Jannes Hertlein einigten sich die OHV-Verantwortlichen auf einen Ein-Jahres-Vertrag. Torwart Edgars Kuksa und Rechtsaußen Evgeny Vorontsov verlängerten ebenso um zwei Jahre wie Rückraumshooter Kevin Wendlandt.

Wer steht neu im Kader ?

„Unsere Neuzugänge sind spannend“, sagt Lutz Günsel, ebenfalls Geschäftsführer bei der OHS. Und er hat recht. Denn erstmalig wird auch ein Japaner das Trikot des OHV Aurich überstreifen. Der 24-jährige Ryuga Fujita kommt vom hessischen Zweitligisten TV Hüttenberg nach Ostfriesland. „Pedro hat ihn lange beobachtet“, sagt Jörg Schmeding. Der Japaner soll auf Rechtsaußen und Rückraum rechts eingesetzt werden und erhält einen Ein-Jahres-Vertrag. Mit Balàzc Molnar haben die Ostfriesen einen neuen Mann auf der Rückraum Mitte Position gefunden. Der 1.78 Meter lange Ungar kommt von Fejer B.A.L-Veszprem. „Ich wusste gar nicht, dass ein so kleiner Mensch so hoch springen kann“, sagt Schmeding und lacht. „Ein ganz interessanter Spieler und sehr positiver Mensch.“ Der Vertrag läuft zwei Jahre.

Ebenfalls auf Rückraum Mitte wird ein ganz junger Spieler eingesetzt werden, dessen Name in OHV-Kreisen nicht unbekannt sein dürfte. Jorit Resthöff kehrt vom Handballinternat des TSV GWD Minden nach Ostfriesland zurück. In Minden hat der ambitionierte 18-Jährige bereits Erstligaluft unter Trainer Frank Carstens schnuppern können. Vom TuS Ferndorf kommt ein Neuzugang für Rückraum links. Rostyslav Polishchuk heißt der 24-jährige Handballer aus der Ukraine. „Er hat im Probetraining einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Pedro hat ihn schon lange auf dem Zettel“, erzählt Schmeding.

Der Neuzugang am Kreis, Marcell Hegyi, hätte auch mit dem MTV Großenheidorn die Drittliga-Qualifikation geschafft. Zuletzt hat der 22-Jährige sich noch mit dem Team in der Relegation gegen den TV Cloppenburg durchgesetzt.

Was ist das Saisonziel ?

Zukünftig setzt der OHV Aurich verstärkt auch auf Eigengewächse. Darum haben die Ostfriesen fünf Handballer in den Perspektivkader aufgenommen. Simon Stöhr, Tom Engelbarts, Stig Lübben, Lukas Meinke und Karsten Dalhoff wird der Sprung in den Drittligakader zugetraut. So aufgestellt lassen sich die Verantwortlichen des OHV auch zu einer Prognose hinreißen. „Wir wollen den nächsten Schritt machen“ sagt Jörg Schmeding. Und der heißt mindestens Platz vier am Ende der Saison.

Thomas Van Lengen
Thomas Van Lengen Redaktionsleitung Sport, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung
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