Aurich - Jetzt wird es ernst für die Drittliga-Handballer des OHV Aurich. „Ja, und wir freuen uns drauf“, sagt Manager Ewald Meyer vor dem ersten Saisonspiel. Das sei es schließlich, wofür sich das Team in der Vorbereitung gequält hat. Am Sonntag um 17 Uhr wollen alle beim OHV – Spieler, Trainer, Physiotherapeuten und Vorstand – dem Publikum zeigen, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Dann ist der TuS Spenge zu Gast in der Sparkassen-Arena.
Doch ganz ungetrübt ist die Vorfreude auf das erste Heimspiel nicht. Denn zwei Spieler werden wohl nicht dabei sein. Wilke de Buhr muss definitiv passen, bei Kevin Wendlandt hat Meyer noch Hoffnung, dass es zumindest für Kurzeinsätze reicht. „Kevin war die ganze Woche krank. Mal sehen, was am Sonntag gehen kann“, erklärt er. Der wahrscheinliche Ausfall von Kevin Wendlandt schmerzt die Auricher sehr. „Im Angriff haben wir Alternativen, aber in der Abwehr ist er schwer zu ersetzen“, fügt Meyer hinzu. Den Posten im Mittelblock wird gegen Spenge Petar Puljic übernehmen. „Da müssen wir höllisch aufpassen. Spenge hat nicht nur zwei gute Halbe, sondern auch zwei bärenstarke Kreisläufer“, warnt der OHV-Manager.
Insgesamt sieht Meyer die Gäste in der Favoritenrolle, doch das soll die Auricher nicht davon abhalten, das Spiel zu gewinnen. „Spenge hat schon eine gute Mannschaft und hat in den vergangenen Jahren immer gut gespielt. Aber in Aurich müssen die auch erstmal gewinnen“, gibt sich Meyer optimistisch.
In Aurich zu spielen bedeutet, vor großer Kulisse zu spielen. Das finden zwar alle gut, aber nicht jeder kann damit wirklich umgehen. Und hier müssen auch die Neuzugänge des OHV noch zeigen, dass sie die Nerven dazu haben. „Ruhig bleiben und das abrufen, was wir im Training geübt haben“, fordert Meyer deswegen von allen im Auricher Trikot.
Das Training in dieser Woche sei die typische Vorbereitung auf ein Ligaspiel gewesen. Am Donnerstag gab es noch Videostudium des Gegners. Material sollte ausreichend vorhanden sein, denn der TuS Spenge hat reichlich Testspiele bestritten. Ob Einzelpartien oder Turnier, gleich zehn Begegnungen standen zwischen Ende Juli und dem Saisonstart auf dem Kalender. Am Freitag wurden beim OHV noch einmal spezifische Situationen trainiert, um am Sonntag mit einem Sieg in die Saison zu starten.
