Ammerland - Die Handballer der SG Friedrichsfehn/Petersfehn haben das spielfreie Wochenende des VfL Rastede genutzt, um sich an die Tabellenspitze der Regionsoberliga zu setzen. Der VfL Edewecht hat sich derweil in der Verfolgergruppe etabliert, für den TuS Augustfehn gab es eine knappe Niederlage.
SG Friedrichsfehn/Petersfehn - TvdH Oldenburg III 31:21 (16:7). Gegen den Tabellenfünften sorgte der neue Spitzenreiter schnell für klare Verhältnisse. Nach dem 2:1 (3. Minute) ließen die Gastgeber 17 Minuten keinen weiteren Gegentreffer mehr zu und bauten die eigene Führung auf 12:2 aus. Diesen hohen Vorsprung verwalteten die Ammerländer – angetrieben von ihren Toptorschützen Oliver Hadan (9), Maximilian Czeczelski (8) und Tom zur Brügge (8) – bis zur 60. Minute.
Für die SG spielten: Gruska – C. Schulz (4), Krumrick, Lampe (1), Hadan (9), Schwarz, Wilberts, Schimkus, Cordes, Willms (1), Czeczelski (8/5), Dunkel, zur Brügge (8)
TuS Augustfehn - HSG Friesoythe 23:24 (11:14). Die Gastgeber starteten temporeich ins Spiel und gingen zunächst zweimal in Führung. Doch auch die Gäste fanden zusehends ins Spiel. „Ausschlaggebend war heute der erhebliche Effizienzunterschied der Angriffsreihen“, sagte TuS-Torhüter Dennis Alisch. Denn während die Gastgeber wiederholt gute Chancen ausließen, bestraften die Friesoyther die Fehler eiskalt und erspielten sich so eine 6:13-Führung (24.). „Wir haben aber nicht aufgegeben und uns rangekämpft“, sagte Alisch. Bis zur Pause verkürzte der TuS auf 11:14, in der 46. Minute warf Wilke Schmidt bei 19:19 den Ausgleich. Drei Minuten später gelang Sergej Teteruk sogar die erste Augustfehner Führung seit dem 2:1. Dann jedoch leisteten sich die Gastgeber erneut zu einfache Fehlwürfe und Friesoythe schnappte sich bei 23:24 noch den Sieg.
Für den TuS spielten: D. Alisch – Brandau (5), J.-O. Bruns (1), de Vries (1), Hemmieoltmanns, Hillen, Hinrichs, J. Kreke (4/3), Lott, Middendorf, Schmidt (5/3), Schröder (1), Siefken (1), Teteruk (5).
Harpstedter TB - VfL Edewecht 24:31 (10:16). Spannender als nötig machten es die Edewechter in Harpstedt. „Wir müssen das Spiel spätestens nach vierzig Minuten bereits komplett eingetütet haben“, ärgerte sich VfL-Trainer Knut Trepper, der erneut zahlreiche ausgelassene Chancen notiert hatte. Dennoch führte sein Team meist deutlich. Eine Viertelstunde vor Schluss lag der VfL mit 23:19 in Führung. „So haben wir einen spielerisch unterlegenen Gegner viel zu lange noch theoretisch im Spiel gehalten“, sagte Trepper. Ein Lob gab es vom Coach für den kämpferischen Einsatz, obwohl nur sieben Feldspieler zur Verfügung standen.
Für den VfL spielten: Röder, Fröhlich Felgner (2), Kruse (6), Trepper (4), Nadzyn (7/3), Wiechert (4), Peters (3), Lüschen (5).
