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Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg Verbandsligist muss gegen Seevetal/Ashausen bis zum Schluss kämpfen

Heinz Quahs
Mit acht Toren ein ganz wichtiger Faktor: Torsten Jüchter von der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg

Mit acht Toren ein ganz wichtiger Faktor: Torsten Jüchter von der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg

Holger Martens

Bookholzberg - Vor Beginn der Faschings-Feierlichkeiten mussten die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg kräftig arbeiten: Im Verbandsliga-Heimspiel gegen die HSG Seevetal/Ashauen lag der Tabellendritte lange Zeit in Rückstand, ehe man die Partie gegen kampfstarke Gäste zu einem 32:29 (14:16)-Erfolg drehte.

Schwache erste Halbzeit

Es dauerte sehr lange, bis die Hausherren zu ihrem Spiel fanden. Nach einem nervösen Beginn mit etlichen Schwächen im Spielaufbau lag das Team von HSG-Coach Stefan Buß schnell mit 1:4 zurück. Dabei scheiterten die Hausherren mehrfach sowohl an der aggressiven Gäste-Deckung als auch mit schwachen Abschlüssen an Keeper Leon La Fleche. Die eigene Abwehr bekam phasenweise weder Kreisläufer Henri Fasterling noch Rückraumschütze Jorgen Haberer richtig in den Griff. So blieb das Spiel der Landkreisler zunächst Stückwerk, und die Gäste zogen bis zur 20. Minute auf 6:12 davon. Auch eine Auszeit von Buß brachte zunächst keine Besserung (9:15). Erst mit der Einwechslung von Philip Müller änderte sich das Bild, zwei sehenswerte Treffern vom Rückraumspieler läuteten die Aufholjagd ein.

Stärkere zweite Halbzeit

Eine Überzahl zu Beginn der zweiten Hälfte nutzte die Buß-Sieben, um nach dem 13:16 selbst erstmals in Führung zu gehen (17:16/34. Minute). In der Folge blieb die Partie umkämpft. Seevetal glich wiederholt aus, konnte jedoch nicht mehr in Führung gehen. Drei Minuten vor Schluss hieß es 29:29, und hätte es für die Gastgeber noch einmal brenzlig werden können. Die Buß-Truppe bewahrte aber die Ruhe, und unter der Anfeuerung der Fans setzte man konsequent nach. Als Maurice Steffen nach gelungener Einzelaktion 60 Sekunden vor dem Abpfiff das 31:29 erzielte, schien das Spiel gelaufen zu sein. Dennoch wurde die letzte Minute turbulent, denn zunächst kassierte Kian Krause eine Zeitstrafe. Den Strafwurf setzte der bis dahin sichere Schütze Sebastian Wartjes aber über den Kasten. In Unterzahl machte Carsten Jüchter mit dem 32:29 alles klar.

Das sagt der HSG-Trainer

Stefan Buß, der in der Schlussminute wegen Reklamierens selbst eine Zeitstrafe erhalten hatte, war mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen nicht zufrieden: „Wir kassierten zu Recht einige Zeitstrafen und auch Strafwürfe, doch auf der Gegenseite passierte unseren Angreifern das gleiche – und hier blieb die Ahndung aus.“ Zum Spiel seiner Mannschaft sagte er: „Wir haben uns das Leben lange Zeit selbst schwer gemacht, und fehlte einfach der Spielfluss. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte sind wir besser in Fahrt gekommen.“ Seine beiden Haupttorschützen Torsten Jüchter (8) und Philip Müller (7) hatte er als Matchwinner ausgemacht.

Telegramm

Grüppenbühren/Bookholzberg: Döhle, Jan Kinner – Hansel, Hennemann (1), Carsten Jüchter (2), Torsten Jüchter (8), Krause (3), Krix (7/3), Lachs, Latz (1), Müller (7), Ordemann (2), Schultz, Steffen (1)

Siebenmeter: Grüppenbühren/Bookholzberg 3/3, Seevetal/Ashausen 5/4

Zeitstrafen: Grüppenbühren/Bookholzberg 6, Seevetal/Ashausen 3

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