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Dfb-Team: Erholter Löw steckt voller Tatendrang

29.08.2017

Hannover Sein Kapitän ist verschnupft, sein Top-Stürmer gefrustet und sein Regisseur von der Rolle – doch Joachim Löw zeigt sich zum Auftakt der WM-Saison völlig entspannt. Die Irritationen um Manuel Neuer, der Ärger von Thomas Müller oder die Formschwäche von Mesut Özil – für den Bundestrainer nur „Luxusprobleme“.

Vor den beiden WM-Qualifikationsspielen in Prag gegen Tschechien an diesem Freitag (20.45 Uhr/RTL) und am kommenden Montag in Stuttgart gegen Norwegen (20.45 Uhr/RTL) hat Löw das große Ganze im Blick. „Es steht ein wichtiges Jahr vor uns, da ist der Beginn sehr wichtig. Wir können uns frühzeitig für die WM qualifizieren, das ist unser Ziel, beide Spiele zu gewinnen“, sagte der gut gelaunte Bundestrainer am Montag am Rande der DFB-Trainertagung in Hannover.

57 Tage nach dem Triumph beim Confed Cup zeigte sich Löw voller Tatendrang. Mit zwei Siegen soll sein Team das Ticket nach Russland 2018 vorzeitig lösen, was gelingen würde, sofern „Verfolger“ Nordirland Punkte lässt.

Das Risiko, den nach monatelanger Verletzungspause erst am Samstag zurückgekehrten Kapitän Neuer schon zu nominieren, erschien Löw zu hoch. Neuer aber konnte da nur bedingt folgen. Die Entscheidung sei zwar „logisch“, befand der Münchner, aber „nicht unbedingt nur die Entscheidung von mir“ gewesen. Er wäre „schon gerne dabei gewesen“.

Gesetzt sind im Nationalteam Müller und Özil, beide aber reisen an diesem Dienstag mit Sorgen zum Treffen nach Stuttgart. Beim FC Bayern seien seine Qualitäten derzeit „scheinbar nicht hundertprozentig gefragt“, sagte Bankdrücker Müller zuletzt. Özil sah sich nach einer erneut schwachen Leistung mit dem FC Arsenal beim 0:4-Debakel in Liverpool sogar genötigt, bei den Fans um Vergebung zu bitten.

Unterdessen stapelt Tschechiens Theodor Gebre Selassie vor dem Duell am Freitag tief. „Natürlich sind wir nicht der Favorit. Gegen Deutschland wären wir mit einem Unentschieden zufrieden“, sagte der Abwehrspieler von Werder Bremen. Ohne langjährige Größen wie Petr Cech oder Tomas Rosicky baue Tschechien „gerade eine neue Mannschaft auf mit sehr vielen jungen Spielern. Wir stecken in einer Findungsphase“, erklärte der 30-jährige Rechtsverteidiger.

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