Garrel - Beim diesjährigen Vergleichsschießen des Hegerings Garrel auf dem Schießstand Schlagge in Werlte beteiligten sich 87 Jägerinnen und Jäger aus den verschiedenen Garreler Jagd-Revieren. Das jagdliche Schießen wurde wie immer von Schießobmann Günter Nienaber sorgfältig vorbereitet.

Es wurden die Disziplinen „Bock angestrichen“, „Fuchs liegend“ sowie „Trapp“ auf 15 Tontauben geschossen. Beim Tontauben-Stand durfte erstmals nur mit Stahlschrote geschossen werden. Als bester Schütze und damit Hegeringmeister 2017 konnte sich Hans Kühling mit 162 Punkten durchsetzen, auf Platz zwei landete Willy Thoben mit nur einem Punkt weniger. Knapp dahinter folgte Rainer Schönig mit 157 Punkten.

Mit 99 von 100 möglichen Punkten wurde August Behrens bester Kugelschütze vor Hans Kühling und Georg Busse, die punktgleich mit 97 Punkten auf die Ränge verwiesen wurden.

Bei den Tontauben konnte sich Rainer Schönig mit 14/2 Tauben durchsetzen. Platz zwei ging an Cordula Wulfers mit 14/4 Tontauben, die die gleiche Anzahl an Tontauben hatte, jedoch häufiger einen zweiten Schuss dafür benötigte, sowie an Hans Kühling mit 13 Tontauben.

Bei den Jägerinnen konnte sich Cordula Wulfers mit 149 Punkten als „beste Schützin“ behaupten. Damit gewann sie zum wiederholten Male den Damenpokal. Christiane Faske, die erst kürzlich ihren Jagdschein erworben hatte, wurde Zweite vor Hanni Böckmann, die ebenfalls als Neuling teilnahm. Bester Senioren-Schütze wurde Hans Kühling mit 162 Punkten. Bernd Högemann vom Revier Tweel erhielt als ältester Teilnehmer mit 82 Jahren eine Urkunde. Er konnte in allen Disziplinen Punkte vorweisen.

Spannend bis zum Schluss blieb das Mannschaftsschießen der elf Garreler Reviere. Es zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, bei dem das Revier Tannenkamp mit 584 Punkten das sicherste Händchen haben sollte. Dicht folgte das Revier Beverbruch mit 574 Punkten und das Revier Petersfeld mit 557 Punkten. Die allgemein guten Schießleistungen hoben Hegeringleiter Markus Göken und Schießobmann Günter Nienaber nochmals besonders hervor. Das Üben mache sich schließlich bemerkbar.