HARPSTEDT - HARPSTEDT - Auf dem Zettel mit allen guten Vorhaben für das Jahr 2005 steht bei den Regionalliga-Handballerinnen des Harpstedter TB zu Beginn ein Wort in ganz großen Lettern: Revanche. Denn am morgigen Sonnabend um 16.30 Uhr erwartet die Mannschaft von Trainer Werner Rohlfs HS Bückeburg 04.

Und damit jene Mannschaft, die den aktuellen Tabellenvierten im Hinspiel mit nur einem Törchen Differenz (30:29) als Verlierer nach Hause schickte. Geht es nach Rohlfs, soll diese Scharte möglichst ausgewetzt werden. Große Töne spuckt er vor dem ersten Spiel im neuen Jahr aber nicht. Vier bis fünf Wochen habe seine Mannschaft „keine Praxis gehabt“, wohingegen Bückeburg am vergangenen Wochenende schon wieder im Einsatz war. Allerdings verlor der Tabellenzehnte sang- und klanglos 23:32 daheim gegen die HSG Stemmer/Friedewalde. Dennoch sei Bückeburg „keine schlechte Mannschaft“, mahnt Rohlfs. Es stünden halt nicht jeden Sonntag alle wichtigen Pfeiler im Team. Dazu gehören gleich vier ehemalige Bundesliga-Spielerinnen. Namentlich sind das Sylvia Schmidt, Susanne Schmidt, Zusana Altewolf und Gabriele Köhler.

Harpstedts Coach verzieht sich aber nicht mit schlotternden Knien in ein dunkles Kämmerlein. Ziel sei natürlich ein Heimsieg, sagt er. Genügend qualitativ hochwertiges Personal hat er dafür zur Verfügung: Bis auf die am Knie verletzte Katharina Ellmers, die voraussichtlich bis Ende Februar ausfallen wird, sind alle Spielerinnen mit von der Partie, um das erste Vorhaben erfolgreich abzuhaken.