Landkreis - Mit einem mühevollen 22:20 (8:8)-Auswärtssieg beim Landkreisnachbarn TSV Ganderkesee haben die Handballerinnen der HSG Harpstedt/Wildeshausen ihren zweiten Tabellenplatz in der Frauen-Regionsoberliga gefestigt.
TV Neerstedt II - HSG Blexen 13:13 (5:7). Angesichts der personellen Probleme und eines zwischenzeitlich deutlichen Rückstands waren die Neerstedterinnen am Ende mit dem einen Punkt zufrieden. Besonders im ersten Abschnitt musste sich das Team von Trainer Stefan Große-Knetter erst einmal finden, denn mit Birgit Woletz, Hedda Spille und Antje Brengelmann wurden gleich drei neue Spielerinnen eingebaut. Die Gäste dagegen erwischten einen guten Start und legten schnell ein 3:0 vor, das sie bis Mitte der ersten Hälfte auf 7:2 ausbauten. Nach und nach wurden die Gastgeberinnen aber sicherer in ihren Aktionen und bliesen zur Aufholjagd. Bis zur Pause kam Neerstedt bis auf zwei Treffer heran und erkämpfte sich nach dem Seitenwechsel den 9:9-Ausgleich. Doch anstatt danach in Führung zu gehen, führten einige vermeidbare Fehler zum erneuten Rückstand (9:11). Ein Kraftakt in der Schlussphase bescherte schließlich das insgesamt gerechte Remis.
TSV Ganderkesee - HSG Harpstedt/Wildeshausen 20:22 (8:8). Beide Mannschaften versuchten von Beginn an, über Tempo zum Erfolg zu kommen. Doch standen hüben wie drüben starke Torhüterinnen, die mit etlichen Paraden zu den Stärksten auf dem Feld gehörten. Hauptgrund für die Niederlage der Heimmannschaft waren die Vielzahl an technischen Fehlern sowie Schwächen im Abschluss, so dass die HSG von Trainer Michael Bartels immer postwendend kontern konnte. Ließ das Rückzugsverhalten beim TSV Ganderkesee im ersten Abschnitt noch einige Wünsche offen, lief es nach dem Seitenwechsel deutlich besser. Konzentriert wurden nun die Angriffe vorgetragen und bis zur 14:12-Führung durch Nadya Galioglu sicher abgeschlossen. Als Heike Wehrenberg durch eine Verletzung ausschied (44.), lagen die Gastgeberinnen immer noch mit zwei Toren vorn. Doch dann erhöhten die Gäste das Tempo und wendeten das Blatt zum 15:19 (50.). Noch einmal mobilisierte der TSV alle Kräfte und verkürzte den Rückstand auf zwei Tore, doch im Endspurt hatte die HSG Harpstedt/Wildeshausen die größeren Reserven.
