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Bowling Fünfmal DM-Gold auf einen Schlag

Heidmühle - Was für eine Erfolgsbilanz bei den deutschen Meisterschaften der B-Jugendlichen im Bowling für Zeno Janssen: Das hochtalentierte U-15-Nachwuchstalent des Heidmühler FC sicherte sich bei den Titelkämpfen in Ludwigshafen satte fünf Goldmedaillen.

Überflieger im Einzel

Gleich am ersten Tag der Meisterschaften bewies der Jugendnationalspieler aus dem Team Niedersachsen seine Dominanz und wurde mit 1387 Pins (Schnitt 231,2) souverän deutscher Einzelmeister in seiner Altersklasse. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Kilian Boy aus Brandenburg mit 1204 Pins und Linus Schröder aus Bayern mit 1202 Pins.

Am zweiten Tag standen die Doppelmeisterschaften auf dem Plan. Dort spielte der Heidmühler an der Seite von Thomas Janssens vom BV Cloppenburg. Dabei machten die beiden von Anfang an klar, über wen die Medaillenvergabe erfolgen würde. Am Ende standen für die neuen deutschen Meister 2412 Pins (Schnitt 201) zu Buche. Silber ging ebenfalls nach Niedersachsen, vertreten durch Jonah Böttcher und Joshua Neugebauer, die auf 2283 Pins (Schnitt 190,1) kamen. Im Rahmen des Doppelwettbewerbes stellte Zeno Janssen mit 1213 Pins nach fünf Spielen (Schnitt 242,6) und 1426 nach sechs Spielen (Schnitt 237,7) nebenbei zwei deutsche Jugendrekorde auf.

Starker Endspurt

Im Teamwettbewerb des dritten Wettkampftages spielten dann die Landesverbände den neuen deutschen Meister aus. Für Niedersachsen gingen dabei die Gold- und Silbermedaillengewinner aus dem Doppel an den Start. Der Spielverlauf gestaltete sich sehr spannend. Durch einen starken Endspurt im letzten Spiel durfte letztlich das Team Niedersachsen um Zeno Janssen den Gewinn der Goldmedaille bejubeln. Silber ging an Bayern, Bronze an Berlin.

Aus den Spielen der ersten drei Disziplinen wurde zudem die sogenannte All-Event-Wertung gebildet. Dort gewann Zeno Janssen mit 4133 Pins nach 18 Spielen (Schnitt 229,61) mit großem Abstand seine vierte Goldmedaille bei der U-15-DM. Rang zwei belegte Linus Schröder aus Bayern (Schnitt 197,67), Bronze ging an Max Lorenz aus Brandenburg mit einem Schnitt von 192,56 Pins.

Am letzten Tag der Meisterschaften in Ludwigshafen wurde dann das Masters ausgespielt. Dabei gingen nochmals die besten zwölf Spieler der All-Event-Wertung an den Start, wobei die besten Vier in der ersten Masters-Runde ein Freilos hatten. Gespielt wurde im K.o.-System „Best of three“.

Zeno Janssen setzte sich im Viertelfinale souverän mit 2:0 gegen Julian-Taylor Lange aus Berlin durch. Im Halbfinale traf er auf Jan Garbrecht, einen weiteren Berliner. Nach zwei spannenden Spielen behielt der Heidmühler auch in diesem Duell mit 2:0 (228:214, 205:189) die Oberhand und schaffte somit den anvisierten Sprung ins Endspiel.

Auf höchstem Niveau

Der Finalgegner hieß nun Max Lorenz aus Brandenburg. Und es wurde spannend, denn die beiden Kontrahenten zeigten vor zahlreichen Zuschauern ein Duell auf höchstem Niveau. Im ersten Spiel musste sich Zeno Janssen zwar mit 214:258 geschlagen geben. Jedoch steigerte er sich nochmals und konnte die nächsten beiden Spiele mit 237:193 und 232:180 gewinnen. Zugleich sicherte er sich damit seine fünfte Goldmedaille bei den deutschen Meisterschaften.

In der kommenden Saison wechselt der Heidmühler in die Altersklasse U 18. Obwohl Zeno Janssen dort dann zu den Jüngsten gehört, dürfte er angesichts seiner in diesem Jahr gezeigten Leistungsstärke auch dort ein gewichtiges Wörtchen bei den Medaillenvergaben mitreden.

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