HEIDMüHLE - Mit einer starken Finalserie hat sich Sonja Beckmann-Rysavy von der Bowlingsparte des Heidmühler FC den Sieg bei den Landeseinzelmeisterschaften gesichert. Auf den Bahnen des Friesland Bowling Centers Heidmühle setzte sie sich vor Teamkollegin Sarah Zuk durch. Bei den Männern erreichten die HFC-Starter Tobias Fangmann und Sven Baumann die Plätze drei und vier und schafften damit wie Beckmann-Rysavy und Zuk die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Ludwigshafen.

In der Vorrunde hatte sich Zuk mit 1322 Pins (220,33 Schnitt) und knapp 100 Pins Vorsprung an die Spitze gesetzt und danach in der Zwischenrunde ihre Führung verteidigt. Beckmann-Rysavy spielte zunächst noch sehr verhalten, erreichte aber dennoch wie Thekla Dittmann (ebenfalls HFC) das Finale der besten acht Spielerinnen.

Das Finale wurde über sieben Spiele im Modus „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen. Für einen Erfolg im direkten Duell gab es 10 Pins Bonus. Hier trumpfte Beckmann-Rysavy auf. Sie verbuchte fünf Siege und wurde mit insgesamt 1513 Pins (inklusive Bonus) Landesmeisterin. Zuk kam auf 1447 Pins und landete vor Tanja Meyer (1415) auf Rang zwei. Dittmann belegte am Ende mit 1347 Pins den sechsten Platz.

Bei den Männern übernahm der HFC-Spieler Jens Schoon in der Vorrunde zunächst mit guten 1396 Pins vor seinem Vereinskollegen Frank Öing (1377) sowie dem drittplatzierten Oliver Mielentz aus Hildesheim (1369) die Führung.

Die anschließende Zwischenrunde war hart umkämpft. Es gab spannende Duelle um den Einzug ins Finale, und Schoon musste seine Führung an Mielentz abgeben. Dieser erzielte ein starkes Gesamtresultat von 1471 Pins (245,1 Schnitt) und mit einem perfekten Spiel von 300 Pins auch das höchste Einzelergebnis. Auf Platz zwei folgte Sven Baumann vor Öing und Schoon. Den letzten Platz für das Finale sicherte sich Fangmann.

Das Finale über sieben Partien wurde von den Spielern sehr spannend gestaltet. Bis zum letzten Duell wurde um die Platzierungen gekämpft. Letztlich überzeugte Peter Knopp aus Oldenburg, der unauffällig die Vor- und Zwischenrunde gespielt hatte, im Finale mit einer Spitzenleistung. Mit 1765 Pins (245 Schnitt, inklusive 50 Pins Bonus) wurde er Landesmeister vor Mielentz (1653). Die Bronzemedaille ging an Fangmann (1594) vor Vereinskollege Baumann (1478).