Heidmühle - Rückkehrer Sascha Meine hat die Fußballer des Heidmühler FC in die dritte Runde des Bezirkspokals geschossen. Der Stürmer erzielte in einer umkämpften Partie gegen den runderneuerten Liga-Rivalen SV Wilhelmshaven am Sonntagabend im heimischen Klosterpark vor knapp 300 Zuschauern das umjubelte Tor des Tages zum 1:0-Sieg bereits in der 25. Minute.
„Das ist richtig gut gelaufen, und ich bin super zufrieden“, bilanzierte HFC-Trainer Markus Olbrys nach dem zweiten Sieg im zweiten Pflichtspiel der neuen Saison. Noch dazu, weil er gleich auf acht Spieler hatte verzichten müssen – darunter verletzte Leistungsträger wie Niklas Fasshauer, Nikolai Kück, Niklas Zytur, Bendix Schröder und Zugang Michael Olbrys sowie der noch nicht spielberechtigte Habib Haliti (zuvor SVW).
„Wir waren in der ersten Hälfte die klar bessere Mannschaft“, freute sich Coach Olbrys. Dabei war eine Parade von HFC-Torwart Steffen Lühr, der einen Schuss im Eins-gegen-Eins-Duell gegen den allein auf ihn zustürmenden Sergej Müller gekonnt zur Ecke klärte, der endgültige Hallo-Wach-Moment (10.). „Danach waren wir die bestimmende Mannschaft, waren taktisch cleverer als die Gäste.“ Die Chancen, die Führung auszubauen, wurden allerdings von Tarek El-Ali, Lennart Brunet und Dardan Jashari nicht genutzt.
Nach der Pause verlief die Partie bis zur 60. Minute ausgeglichener – auch weil den Heidmühlern nach einer holprigen Saisonvorbereitung mit diversen abgesagten Testspielen die Kräfte auszugehen drohten. Derweil drängten die Jadestädter in einer Partie, die immer hitziger wurde und in der auf beiden Seiten jeweils ein möglicher Strafstoß nicht gegeben wurde, auf den Ausgleich. Doch die Gäste blieben im Abschluss glücklos oder scheiterten an Lühr. „Meine Spieler haben zudem die zweite Luft gekriegt und wieder sehr gut dagegengehalten“, sagte Olbrys.
Heidmühle: Lühr – Klische, Kurzawa, Titz, Orru - Jashari, T. El-Ali, K. Siebert, A. Siebert (80. Gould), Brunet (65. Touray) - Meine (85. Dankert).
