Helgoland/Horumersiel - Die Helgoländer Herbstregatta wurde von den Booten der Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS) dominiert: Die traditionsreiche Wettfahrt um Insel und Düne konnte in diesem Jahr bei besten Segelbedingungen nach langer Zeit wieder auf den etwa 30 Seemeilen langen Kurs als Helgoländer Acht gesegelt werden. Mehrmals in jüngster Vergangenheit hatten Starkwind, Nebel oder Flaute das verhindert.

Zudem stellten die Horumersieler Segler mit zehn Yachten das zahlenmäßig größte Vereinskontingent. Weitere Teilnehmer kamen aus Wilhelmshaven, von der Westküste Schleswig-Holsteins und Helgoland selbst. Bei westlichen Winden um 4 bis 5 Beaufort ging es von der Reede aus Richtung Norden, um dann die Hauptinsel entgegen dem Uhrzeigersinn zum umrunden. Anschließend segelten die Boote erneut durch die Reede um rundeten die Düne entgegensetzt. So entsteht der Kurs der „Helgoländer Acht“.

Die schnellste Inselrunde gelang einmal mehr „Black Maggy“ (Wolfram Heibeck, WSV Hooksiel/SKHS), der seinen eigenen Rekord von 2012 um vier Minuten verpasste und in drei Stunden, 52:13 Minuten den Kurs absolvierte. Die nachfolgenden Boote brauchten mehr als eine Stunde länger.

In drei der fünf Gruppen stellten die Horumersieler Segler die Sieger: „Truwen“ mit Jens-Werner Hinrichs am Ruder, „Magister Wigbold“ (Nils Hicken) und „Nu man to“ (Hanko Hagena). Die beiden anderen Gruppen gewannen „Stine“ (Rolf Claussen, Meldorf) und „Witt Kliff“ (Detlef Frier, Helgoland).

Über alle Gruppen wurde zudem die „Truwen“ aus Horumersiel Gesamtsieger mit einer berechneten Zeit von 4:31:18 Stunden. Wolfram Heibecks Carbon-Racer wurde bei der Gesamtauswertung nicht berücksichtigt. Die SKHS-Schiffe hatten schon die Hinfahrt zur Hochseeinsel als Wettfahrt ausgetragen; hier siegte unangefochten „Black Maggy“. Als Preis darf der Skipper im Winter ein Seglertreffen organisieren.