Hemmelte - Nostalgie beim Wiedersehen mit der Meistermannschaft 1982, eine Tombola und eine spontane Versteigerung des Hauptgewinns zugunsten des sozialen Vereins „Bürger für Bürger“ – die Blau-Weiße Nacht des SV Hemmelte bot alles, was einen gelungenen Sportlerball ausmacht.

Die Ehrung von Philipp Nienaber zum „Sportler des Jahres“ fand zudem den Beifall der deutlich mehr als 200 Besucher. Das war Rekordbesuch beim Hemmelter Sportlerball in der festlich dekorierten Sporthalle. Bei der Begrüßung konnte Vorsitzender Jürgen Ostendorf neben großen Abordnungen der durch die Jugend-Spielgemeinschaft mit dem SVH verbundenen FC Lastrup und BV Kneheim auch Bürgermeister Michael Kramer und die Hemmelter Ratsmitglieder begrüßen.

„Das Fußballspielen hat in der Familie unseres ,Sportlers des Jahres’ Tradition. Er hat zudem alle Mannschaften des SVH durchlaufen. Schon als A-Jugendlicher hat er in der 1. Herrenmannschaft ausgeholfen und insgesamt 250 Spiele für sie bestritten. Viele Jahre war er Mittelfeldmotor, hat später diese Position gegen die des Abwehrchefs getauscht“, kennzeichnete Vorsitzender Jürgen Ostendorf den neuen Sportler des Jahres des SVH, Philipp Nienaber.

Eine Überraschung gab es bei der Ziehung der Gewinne der Tombola. Zwar hat es in Hemmelte fast schon Tradition, dass die Lastruper Delegation besonders reichhaltig von der Glücksgöttin bedacht wird. „Wir haben dafür mehr Glück in der Liebe, weniger im Spiel“, kommentierte Andrea Ameskamp, Chronikfotografin des SV Hemmelte. Aber Conrad Meyer, Vorstandsmitglied im FC Lastrup und Vorsitzender das sozialen Vereins „Bürger für Bürger“, gewann nicht nur eine Schubkarre vollgepackt mit Eiern, Brot und Schinken, sondern auch den Hauptpreis, einen großen Böckmann-Anhänger.

Meyer stiftete diesen Anhänger spontan für eine Versteigerung zugunsten des Vereins „Bürger für Bürger“. Für 580 Euro ging er an Maria Blömer. Mit einem Ehrentanz für den Sportler des Jahres und für alle Geehrten begann die Blau-Weiße Nacht, in der DJ Clemens Poppe immer die passende Musik parat hatte.