Jever/Obenstrohe - Die Männer der HG Jever/Schortens benötigen im Abstiegskampf der Handball-Landesliga Nord dringend Zählbares, bekleiden am Samstag vor heimischer Kulisse aber die klare Außenseiterrolle. Derweil hoffen die Frauen der SG Obenstrohe/Dangastermoor nach zwei Niederlagen zum Jahresauftakt nun im dritten Anlauf auf ein Erfolgserlebnis im Ringen um den Klassenerhalt.
Männer: HG Jever/Schortens - TS Hoykenkamp (Samstag, 18 Uhr, Jahnhalle). „Das ist ein richtiges Brett und kein Gegner, gegen den wir zu Hause unbedingt was reißen müssen“, weiß HG-Trainer Enno Bruhnken um den Favoritenstatus der Gäste im Duell Vorletzter gegen Tabellenvierter: „Wir müssen trotzdem weiter an unseren Tugenden arbeiten und versuchen, mit dem Kader, der uns zur Verfügung steht, das Beste herauszuholen.“ Dabei müssen die Hausherren noch ein weiteres Mal auf Neuzugang Till Feldmann (SG VTB/Altjührden) verzichten, dessen „Wechselsperre“ erst am Sonntag abläuft.
Derweil reisen die Gäste nach der Heimpleite in der Vorwoche beim 75-Tore-Spektakel gegen die ersatzgeschwächte SG Obenstrohe/Dangastermoor (36:39) durchaus mit Wut im Bauch ins Jeverland. „Aber unsere Partie muss auch erstmal gespielt werden, zumal die Hoykenkamper es nicht gewohnt sind, ohne Backe spielen zu müssen“, gibt sich HG-Spieler Jan Bergmann kämpferisch. Wichtig werde es vor allem sein, beim Gegner die Kreise der erfahrenen Andre Haake und Sebastian Rabe einzuengen.
Frauen: HC Bremen - SG Obenstrohe/Dangastermoor (Sonntag, 15 Uhr). Im Duell der beiden Nachbarn in der dicht gedrängten unteren Tabellenhälfte geht es für das Team des SG-Trainerduos Sascha Timpe/Hanjörg Helms darum, den aktuellen Drei-Punkte-Vorsprung vor dem Bremerinnen auf jeden Fall zu verteidigen, möglichst sogar auszubauen. Das Hinspiel hatte die SG Mitte September zu Hause knapp mit 23:24 verloren.
