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NWZonline.de Sport

Australian Open: Hier brüllt der Herr der Asse

18.01.2017

Melbourne 75 Asse von „King Karlo“ und zwei souveräne Titelanwärter: Novak Djokovic und Serena Williams haben sich in ihren Auftaktmatches bei den Australian Open keine Blöße gegeben und erreichten locker die zweite Runde von Melbourne.

Die Schlagzeilen gehörten am zweiten Turniertag aber dem 2,11 Meter großen Kroaten Ivo Karlovic. Dem 37-Jährigen gelangen beim 6:7 (6:8), 3:6, 7:5, 6:2, 22:20 in einem epischen Tennis-Krimi über 5:14 Stunden gegen Horacio Zeballos (Argentinien) insgesamt 75 Asse. Damit stellte der Weltranglisten-21. eine Bestmarke beim ersten Grand Slam des Jahres auf.

„Meinem Arm geht es gut, dafür meinem Ellbogen und dem Knie weniger. Aber auch mental war das unglaublich herausfordernd“, sagte Karlovic, nachdem er auf dem am Ende völlig überfüllten Court 19 einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt hatte. In der zweiten Runde trifft er am Donnerstag auf den Australier Andrew Whittington.

Titelverteidiger Djokovic räumte indes die erste Hürde auf dem Weg zum anvisierten siebten Australian-Open-Triumph souverän aus dem Weg. Der an Position zwei gesetzte Serbe bezwang in seinem Auftaktmatch den Spanier Fernando Verdasco mit 6:1, 7:6 (7:4), 6:2. „Ich fühle mich hier in Melbourne immer wie zu Hause. Immer wenn ich hier lande, kommen die tollen Gefühle zurück“, sagte Djokovic, der in der Stadt am Yarra River bald ein veganes Restaurant eröffnen möchte.

Auch die sechsmalige Siegerin Serena Williams bestand in der Sommerhitze von Melbourne ihre erste Bewährungsprobe souverän. Die Weltranglistenzweite gewann gegen die Schweizerin Belinda Bencic mit 6:4, 6:3. In der Box jubelte ihr Verlobter Alexis Ohanian. „Er ist eine unglaubliche nette Person. Er behandelt alle Leute gleich, das ist cool zu sehen“, sagte Williams über den millionenschweren Internet-Unternehmer, den sie bald heiraten will.

Für Karlovic, der 2013 an einer lange nicht entdeckten Hirnhautentzündung gelitten hatte, waren die 75 Asse kein persönlicher Rekord. Im Davis Cup gegen den Tschechen Radek Stepanek brachte es der zweitälteste Spieler in den Top 200 vor knapp acht Jahren auf 78 Asse. Die Bestmarke auf der Profitour hält der Amerikaner John Isner, der im längsten Tennismatch der Geschichte (11:05 Stunden, 70:68 im 5. Satz) gegen den Franzosen Nicolas Mahut 2011 in Wimbledon 112 Asse schlug.

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