Oldenburg - Mit ihrem dritten Heimsieg in Folge wollen die Regionalliga-Fußballer des VfB an diesem Sonntag (15 Uhr/Marschwegstadion) ihren Gegner Eintracht Norderstedt in der Tabelle überflügeln. „Viele Mannschaften können wir nicht mehr überholen, Norderstedt wollen wir aber hinter uns lassen“, plant VfB-Trainer Dietmar Hirsch einen Dreier gegen die Schleswig-Holsteiner ein. „Seit Oktober hatten wir bis zuletzt kein Heimspiel mehr gewonnen. Nach den Siegen gegen St. Pauli II und Meppen wollen wir auch die beiden letzten Partien zu Hause gewinnen“, wünscht sich Hirsch.
Die Norderstedter kommen mit einem 3:0 im Hamburger Verbandspokal – an dem die Schleswig-Holsteiner teilnehmen – gegen den Oberligisten Concordia Hamburg im Rücken ins Marschwegstadion. Mit dem Erfolg haben sie das Pokalfinale erreicht und können mit einem Sieg gegen SV Halstenbek-Rellingen in die erste DFB-Pokalrunde einziehen. „So ein Erfolg beflügelt eine Mannschaft immer. Sie werden gegen uns bestimmt volle Pulle geben“, glaubt Hirsch. Da die Norderstedter bei ihrem Pokalerfolg schon nach 16 Minuten 2:0 führten, dürften sie auch nicht allzu viele Körner gelassen haben.
Der VfB dagegen konnte bei seinem vorigen Auftritt beim Lüneburger SK (1:2) den guten Eindruck aus dem Derbyerfolg gegen SV Meppen (2:0) nicht bestätigen. „Unser Spiel in Lüneburg war aber nicht so schlecht, wie ich es nach der Partie aus meiner ersten Enttäuschung heraus auf der Pressekonferenz beschrieben habe“, nimmt der VfB-Coach im Rückblick seiner Kritik an den Spielern die Spitze.
„Ich habe mir das Spiel Anfang der Woche im Video angesehen. Wir waren oft zu passiv, das ,nicht regionalligatauglich’ war aber trotzdem überzogen. Ich habe einfach viel zu emotional reagiert und die Spieler übermäßig kritisiert“, erklärt Hirsch am Donnerstag.
Gegen Norderstedt kehrt Kapitän Thorsten Tönnies nach seiner Gelbsperre wieder in die Startelf zurück, auch Daniel Franziskus wird wie schon in Lüneburg wieder im Kader der Oldenburger stehen. Dafür ist der Einsatz von Frederik Lach wegen einer lädierten Schulter weiterhin fraglich.
