Oldenburg - Als sich vor einer Woche in der Oldenburger Laufszene die Nachricht verbreitet hatte, dass die Sandkruger Schleife aufgrund der Hochwasser-Situation nicht wie geplant am 7. Januar stattfinden würde (als neuer Termin ist der 4. Februar angedacht), dauerte es nicht lange, bis eine Ersatz-Veranstaltung auf die Beine gestellt war. Rund 50 Aktive, unter anderem von Team Laufrausch, Laufsportfreunden (LSF) und TuS Eversten, drehten am Sonntagmorgen vom Drögen-Hasen-Weg aus eine Zehn-Kilometer-Runde um den Woldsee und verbanden damit auch eine Spenden-Aktion.

Unter anderem Barbara Bock sorgt beim DRK dafür, dass alle Helferinnen und Helfer satt werden.

HOCHWASSER IN OLDENBURG Oldenburger DRK verpflegt die Einsatzkräfte

Markus Minten
Oldenburg

„Als ich von der Absage gelesen habe, hatte ich gleich die Idee zu einem Lauf ähnlich der Themenläufe und bin sofort auf großes Interesse getroffen“, erzählt Laufrauschler Stephan Günther, dessen Tochter sich für die Erstellung einer Spendenbox verantwortlich zeigte, nachdem Klaus Hempen (LSF) angeregt hatte, für einen guten Zweck zu laufen. „Als wir vom Hochwasser-Spendenaufruf der Stadt Oldenburg hörten, wussten wir auch, wohin das Geld sollte“, berichtet Günther.

In dieser Spendenbox wurde das Geld gesammelt. Bild: Privat

In dieser Spendenbox wurde das Geld gesammelt. Bild: Privat

Am Ende waren 350 Euro – und damit mehr als erwartet – zusammengekommen. „Ich bewundere, was all die Helfer in den vergangenen Wochen geleistet haben – viele davon ehrenamtlich. Da kann man nur den Hut ziehen“, betont Günther und kann zugleich nicht verstehen, warum es Leute gibt, die den Kräften das Leben schwer machen, indem sie sich zum Beispiel nicht an Verbote oder Anweisungen halten.

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Diese Helferin vom Technischen Hilfswerk (THW) packt im Hochwasser-Gebiet mit an.

WER IST DABEI? Wir sagen Danke – Das sind die Gesichter der Hochwasserhilfe

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