Höltinghausen/Friesoythe - Die Handballer der HSG Friesoythe sind am Sonntag in der Landesliga Weser Ems leer ausgegangen. Sie verloren ihre Partie beim TuS Bramsche 26:30 (14:14). Derweil setzte es auch für den SV Höltinghausen, der in der Landesliga Weser Ems der Frauen spielt, eine Niederlage. Der Aufsteiger verlor sein Heimspiel gegen Vorwärts Nordhorn 26:28 (11:11).

Landesliga, Männer

TuS Bramsche - HSG Friesoythe 30:26 (14:14). Friesoythes Trainer Günter Witte hatte im Vorfeld der Partie viel Zuversicht verbreitet. Schließlich wusste er, wenn seine Mannen konsequent verteidigen, stünden die Chancen auf etwas Zählbares gut. Und in der ersten Halbzeit sah es auch danach aus, dass die HSG ein erfolgreiches Gastspiel hinlegen sollte. Heiner Robbers brachte die Friesoyther in Führung. Robbers erzielte nach gut acht Minuten auch das 4:3 für sein Team. Doch nach 21 gespielten Minuten hatten sich die Bramscher auf 10:7 abgesetzt. Die HSG-Akteure hielten jedoch gut dagegen und dank des Tores von Christian Wilhelm in der 30. Minute hieß es zur Pause 14:14.

Alles schien möglich für die Gäste. „Doch leider waren wir in den ersten zehn Minuten nach der Pause nicht wach genug“, so Witte. Dadurch bekamen die ambitionierten Bramscher Oberwasser. Die HSG konnte nicht mehr zurückschlagen. Viel schwerer als der Verlust der Punkte wog der verletzungsbedingte Ausfall von Steffen Witte. Der Friesoyther hatte sich eine Verletzung am Knie zugezogen.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (1), Mathis Witte, Robbers (7), Albers (11), Laskowski (1), Steffen Witte, Alberding (1), Wilhelm (5).

Landesliga, Frauen

SV Höltinghausen - Vorwärts Nordhorn 26:28 (11:11). Die Enttäuschung bei Höltinghausens Trainer Hartmut Wolf und seinen Spielerinnen war nach Spielende spürbar. Die Niederlage schmerzte, weil die Gastgeberinnen eine Topleistung abgerufen hatten.

„Wir haben 58 Minuten lang geführt und sind dann eine Minute vor dem Ende in Rückstand geraten“, sagte Wolf. Nordhorn sei ein Tick cooler gewesen, weil der Gast gegenüber seiner Mannschaft befreit aufspielen konnte, so Wolf.

Seine Mannschaft habe eine starke Anfangsviertelstunde hingelegt, sei dann allerdings nach zwanzig Minuten in eine statische Spielweise verfallen. Dies habe die Nordhornerinnen, die vor allem über die Außen stark waren, zurück ins Spiel gebracht.

Doch über die gesamte Partie hinweg gesehen, hatte der SV Höltinghausen mehrfach die Möglichkeit gehabt, frühzeitig alles klar zu machen. „Wir haben zweimal mit vier Toren Unterschied geführt, leider haben wir daraus keinen Nutzen ziehen können“, sagte Wolf. Eine seiner stärksten Akteurinnen war Torhüterin Andrea Möhlmann. Die Niederlage werde den SVH aber nicht umwerfen, so Wolf. „Wir sind da, und Kleinigkeiten haben den Ausschlag gegeben. Wir müssen weiter alles versuchen, um das Glück zu erzwingen.“

SVH: Möhlmann, Kuhlmann - Wichmann, Walter (3), Menke (1), Brockhaus (7/3), Felstermann (4), Ebendt (2), Fangmann (9), Wienken, Greten, Richter, Böckmann, Schreider.

Stephan Tönnies
Stephan Tönnies Redaktion Münsterland (Lokalsport)