Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Friesensport Reitland landet auf Rang sechs

Wolfgang Böning

Holtriem/Wesermarsch - Die Landesliga-Boßlerinnen aus Reitland haben am Samstag im Kampf um die Meisterschaften des Friesischen Klootschießerverbands (FKV) in der Samtgemeinde Holtriem (Kreisverband Esens) den sechsten Platz belegt. Damit wiederholten die Reitlanderinnen ihre Vorjahresplatzierung. Sie hatten das Duell mit dem Drittplatzierten der Landesliga Ostfriesland, der ersten Dietrichsfelder Mannschaft, verloren.

Frauen

An der Wende waren die beiden Gummigruppen aus Dietrichsfelde und Reitland mit 24 Würfen gleichauf. In der Holz lag Dietrichsfeld mit 26 Würfen drei Würfe vor den Reitlanderinnen. Auf der Rücktour steigerten sich alle Gruppen. Aber die Ostfriesinnen gewannen letztlich mit einem sieben Würfe großen Vorsprung. Die Reitlanderinnen hatten 100 Würfe und 112 Meter benötigt.

Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders zog Bilanz. „Der Wettkampf mit der Gummi lief ordentlich“, sagte sie. „Wir haben bis zum Schluss gut dagegengehalten. Leider hat die Holz viel liegen gelassen. Sie kam erst nach der Wende in ihren Rhythmus.“

Die Dietrichsfelder Erste belegte mit 93 Würfen und 225 Metern Platz vier. Im Vorjahr hatte sie Rang drei belegt.

Das Duell der Vizemeister zwischen den beiden Neulingen Rahe und Halsbek verlief lange auf Augenhöhe. An der Wende verzeichneten beide Mannschaften 47 Würfe. Rahe sicherte sich die Bronzemedaille mit 92 Würfen und 286 Metern. Halsbek wurde mit 95 Würfen und 173 Metern Fünfter.

Auf ähnlichem Niveau befanden sich die beiden Landesmeister Dietrichsfeld II und Schweinebrück. Der Titelverteidiger aus Friesland lag an der Wende mit 45 Würfen vorne. Rahe hatte bis dahin 47 Würfe benötigt.

Die Spannung hielt auf der Rücktour an. Am Ende gab es einen neuen FKV-Meister. Die Dietrichsfelderinnen gewannen mit 90 Würfen und 196 Metern. Titelverteidiger Schweinebrück hatte 91 Würfe und und 36 Meter benötigt.

Schweinbrücks Mannschaftsführerin, die Südbollenhagener Astrid Hinrichs, zollte dem Siegerteam Respekt. „Der Start der Gummigruppe war grandios. Nach gut drei Durchgängen haben wir mit fünf Schoet geführt. Dietrichsfeld hat sich aber stark zurückgekämpft und in der Gummi und Holz eine Topleistung abgerufen“, sagte sie. „Nach ein paar schwächeren Durchgängen mit der Gummi war wieder alles offen. Ich bin stolz auf meine Mädels, dass wir die Saison mit der Vize-Meisterschaft abgeschlossen haben.“

Männer

Schade: Die Straßen waren nicht gesperrt. Wegen des starken Verkehrs gab es auf der Männerstrecke öfters lange Wartezeiten. Es kam kein Spielfluss auf.

Im Duell der beiden drittplatzierten Teams wurde schnell klar, dass Bredehorn gegen Pfalzdorf nicht mithalten konnte. An der Wende betrug der Unterschied schon sieben Würfe.

Die Ostfriesen zeigten in allen vier Gruppen eine bestechende Konstanz. Mit überragenden 174 Würfen und 498 Metern erweiterten sie ihre Titelsammlung um einen weiteren FKV-Titel.

Bredehorn wurde abgeschlagen mit 197 Würfen und 281 Metern Sechster. Bredehorns Mannschaftsführer Rene Thye sprach Klartext. „Der Verkehr war einfach nur nervig. Uns fehlten vier Stammwerfer. Es war einfach nicht unser Tag. Die Leistung hat nicht ausgereicht.“

Die Vizemeister Westeraccum und Grabstede begegneten sich auf Augenhöhe. Ander Wende verzeichnete Westeraccum 88 Würfe, Grabstede 89 Würfe.

Auf der Rücktour ließen die Friesländer etwas liegen. Mit 181 Würfen und 375 Metern freute sich Westeracum über die Vizemeisterschaft. In der Vorsaison war nur Rang sechs rausgesprungen. Grabstede holte mit 184 Würfen und 576 Metern die Bronzemedaille.

Im Duell der Landesmeister hatte Titelverteidiger Reepsholt von Beginn an Probleme. An der Wende hatten sie 93 Würfe auf dem Zettel stehen. Alles andere als rund lief es auch bei Halsbek mit 98 Würfen. Im Ziel waren es dann 186 Würfe und 245 Meter. Reepsholt belegte Rang vier. Halsbek landete mit 188 Würfen und 545 Metern auf Platz fünf. Halsbek musste mit 188 Wurf und 545 Meter sogar mit Rang fünf vorlieb nehmen.

Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes: „Wir waren als letzte Paarung mit ziemlich langen Wartezeiten konfrontiert. Beide Landesmeister sind nicht wirklich in den Wettkampfmodus gekommen.“

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens
Mit der Legalisierung von Cannabis für Erwachsene wird auch Jugendlichen suggeriert, dass Kiffen in Ordnung ist.

DROGENKONSUM BEI JUGENDLICHEN Die Reifung von Hirn und Emotionen bleibt beim Kiffen auf der Strecke

Anja Biewald
Oldenburg
Die Baskets Oldenburg um Alen Pjanic (links) können in der Tabelle klettern. Vechta und Wes Iwundu fehlen noch ein Sieg im Playoff-Rennen.

BASKETBALL-BUNDESLIGA Das ist für Baskets Oldenburg und Rasta Vechta noch drin

Niklas Benter
Oldenburg
Der Herr der Zahlen bei Kickers Emden: Steuerberater und Vorsitzender Hendrik Poppinga.

WEGWEISENDE VERSAMMLUNG Wichtiges Zukunfts-Votum bei Kickers Emden – Mitglieder kommen Ende Mai zusammen

Lars Möller
Emden