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Wettfahrt auf der Nordsee „Corroboree“ und „Jots“ sind erfolgreichste Jachten

Theo Kruse

Hooksiel - Die vom Wassersportverein Hooksiel seit 2004 veranstalteten Feierabend-Regatten sind auch in dieser Segelsaison fortgeführt worden. „Mit 51 teilnehmenden Jachten haben wir die Vorjahreszahlen nicht ganz erreichen können“, berichtet Regattaleiter Hendrik Busemann. Im Vorjahr waren 65 Boote an den Start gefahren. Siebenmal waren die Segelsportler im Laufe der Saison 2022 zu Wettfahrten angetreten. Ein Termin musste wegen des eingeschränkten Betriebs der Schleuse Hooksiel ausfallen.

Fünf Trimarane und zwei Racer mit dabei

Eigentlich werden die Sieger und Platzierten traditionell auf einer Regattafete im Herbst geehrt. Diese soll nun aber Pandemie-bedingt ausfallen und erst im kommenden Frühjahr als Freiluftveranstaltung nachgeholt werden. „Wir wollen deshalb jetzt die Platzierungen bekanntgegeben, damit sie nicht in Vergessenheit geraten“, begründet der WSV-Vorsitzende Heinz Martin die Veröffentlichung der Rangliste zu diesem Zeitpunkt. Zu den sieben Wettläufen waren insgesamt 25 Jachten ohne und 19 Boote mit Spinnakern gestartet, dazu zählen außerdem fünf Trimarane und zwei „Racer“.

Kurs rund um die Muschelfischer

Die Mittwochsregatten der Hooksail-Serie finden im Abstand von zwei Wochen statt und wurden einst durch die Boote „Maremoto“ und „Circus maximus“ begründet. Dazu laufen die Segeljachten aus Hooksiel und Horumersiel aus, um dann um Sieg und Platz zu segeln. Der Kurs führt um die Aquakulturen der Hooksieler Muschelfischer herum. In der Spinnaker-Flotte siegte „Corroboree“ (Axel Seifert/Holger Liebert, WSV Hooksiel) vor „Doughnut“ (Helmut Hörnle) auf Platz zwei und „Carrera“ (Sascha Mende, beide Sail Lollipop Regattaverein). „Corroboree“ war zudem das einzige Boot, das zu allen Wettfahrten gestartet war.

Dauersieger „Dreebeen“ wird seinem Ruf gerecht

Ohne Spinnaker siegten drei Schiffe der Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS): „Jots“ (Jörg Bendiks) vor „Hermann B.“ (Christian Fahl) und „Timpetu“ (Kea Müller). Bei den Trimaranen war erneut Dauersieger „Dreebeen“ (Henning Gerken, SKHS) erfolgreich vor „Boaty“ (Nils Hicken, SKHS) und „Eagle“ (Helmut Kuhlmann, WSV). Bei den Racern nahm „Black Maggy“ (Wolfram Heibeck, WSV) unangefochten Platz eins ein. Die Wanderpreise werden erst zur Regattafete ausgelobt.

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