Hooksiel - An diesem Mittwoch erklingt in Hooksiel wieder die Startglocke und die Hooksieler Renntage gehen in ihre mittlerweile 37. Saison. Das bekannte Trabrennen wird auch in diesem Jahr an drei Renntagen ausgetragen. Neben dem Rennen an diesem Mittwoch, wird es noch eins am 1. August ( jeweils um 18 Uhr) sowie am 12. August (Familienrenntag) um 14 Uhr geben.

Während der ersten Trainingsrunden in den vergangenen Tagen konnten sich bereits mehrere Fahrer vom guten Zustand der Bahn überzeugen. Durch viel ehrenamtliches Engagement und Arbeit wurde unter anderem die Nordkurve neu gestaltet. Wie bei vielen Autorennstrecken weist diese Kurve nun eine Neigung nach innen auf. Dies sorge unter anderem für eine bessere Kurvenlage der Gespanne, sagt der 1. Vorsitzende des Hooksieler Rennvereins Immo Müller. Zuversichtlich ist der Vorstand des Hooksieler Vereins auch, dass die Rennen wieder hochkarätig besetzt werden können. Die Termine sind abgestimmt, und es wurde darauf geachtet, dass es kaum Überschneidungen mit Veranstaltungen auf den großen Bahnen gibt. „Die Termine auf den großen Bahnen werden auch weniger, und alle wollen fahren“, ergänzt Müller. Gerade aus den Niederlanden werden aufgrund der Nähe wieder etliche Gespanne anreisen und an den Start gehen.

Begeistert zeigte sich der 2. Vorsitzende Timo Zippermayr hinsichtlich der Treue der Sponsoren. „Viele setzen ihr Engagement aus den letzten Jahren fort, übernehmen Rennpreise und liefern sogar gute Ideen, um das überregionale Veranstaltungshighlight noch attraktiver zu machen“, freut sich Zippermayr.

Es sei auch wieder gelungen, einen Hafenrenntag durchzuführen. Am zweiten Renntag kommen die Sponsoren zum überwiegenden Teil aus der Hafenwirtschaft. Der Tag steht unter der Schirmherrschaft von Horst Bartels. Dieser lobt beim „Großen Preis der Nordfrost GmbH & Co. KG“ den Hauptpreis der diesjährigen Renntage aus. Dies ist zugleich der höchste Rennpreis, der in Hooksiel je ausgegeben wurde. „Das könnte besondere Fahrer auf die Bahn in Hooksiel locken“, hofft Zippermayr.

Eine Premiere wird es beim Familiensonntag geben. Auf einer zehn Quadratmeter großen Videoleinwand werden die Livebilder des Rennens übertragen. „Wenn nun noch der Wettergott mitspielt, steht den spannenden Renntagen nichts mehr im Wege“, sagt die 3. Vorsitzende Anna Janssen. Hier könne man hoffentlich die Glückssträhne fortsetzen, die seinerzeit Günther Lühring mit dem Satz „Petrus ist ein Hooksieler“ einleitete. An den Eintrittspreisen hat sich in diesem Jahr nichts verändert. Der Hooksieler Rennverein bietet für je 7 Euro – inklusive Rennprogramm und kostenlosen Parkplätzen – drei Trabrennsporttage mit überregionaler Bedeutung an. Kinder bis 14 Jahren haben sogar freien Eintritt.

Neben vielen Zuschauern erwartet der Verein auch den Besuch des Schirmherren der Gesamtveranstaltung. Am Familiensonntag hat Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies seinen Besuch angekündigt.

Niklas Benter
Niklas Benter Sportredaktion