HOOKSIEL/SCHILLIG - Die DLRG-Ortsgruppe Wangerland hatte zum Ende der Sommerferien an den Stränden in Hooksiel und Schillig viel zu tun. Vor allem die Notlagen von Kite-Surfern beschäftigten die Lebensretter.
Zunächst rief ein in Richtung Außenhafen treibender Kite-Surfer den Bereitschaftsdienst der DLRG auf den Plan. Wachleiter Karsten Mewes hatte den Kite-Surfer rund 200 Meter vom Strand entfernt entdeckt. Er alarmierte die Bootsbereitschaft mit Sandra Gerdes und Thorsten Knebel. Mittels einer Alarmfahrt machte sich das Boot „Wangerland I“ auf die Suche nach dem Kite-Surfer, der immer weiter Richtung Ineos-Brücke trieb.
Als die Besatzung den Surfer ausfindig gemacht hatte, befand dieser sich schon per Fußmarsch Richtung Ufer. Die Bootsbesatzung stellte die Personalien fest. Zusätzlich wurden die Wasserschutzpolizei und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger verständigt. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.
Tags darauf wurde die Bootsbereitschaft mit Wilfried und Heike Huisinga kurz vor Ende der Badezeit um 13.20 Uhr alarmiert. Ein Kite-Surfer war vor dem Badegebiet in Schillig in Schwierigkeiten geraten. Nach rund zehnminütiger Fahrt mit dem Motorrettungsboot „Wangerland II“ wurde der Kite-Surfer in unmittelbarer Nähe einer Segelyacht gesichtet, die sich zwischen Schillig und der Insel Minsener Oog befand. Der Segler hatte noch das Großsegel gesetzt. Der Kite-Surfer trieb mit seinem Gleitschirm am Heck. Zum Glück konnte sich der Surfer auf die Badeleiter der Yacht retten. Die „Wangerland II“ ging an dem Segler längsseits und befreite den Kite-Surfer von seinem Gleitschirm. Nach Aufnahme der Personalien wurde der 17-Jährige wohlbehalten an Land gebracht.
