HOYKENKAMP - Nur wenige Wünsche blieben für Thorsten Stürenburg, Handball-Trainer der TS Hoykenkamp, offen, denn sein Team kam in der Landesliga der Männer mit einer starken Leistung zu einem 40:21 (16:9)-Erfolg bei der SG STV/VfL Wilhelmshaven.

Von Beginn an hatten die Hoykenkamper nur wenig Probleme mit den Wilhelmshavener Oldies. Da bei den Gästen auch das Umschalten von Abwehr auf Angriff ganz ausgezeichnet funktionierte, waren sie mit schnellen Gegenstößen fünfzehn Mal erfolgreich. So gab es im Spiel nach vorne auf Seiten der Turnerschaft keinen Ausfall. Alle waren torgefährlich und die Hausherren konnten sich nie auf einzelne Spieler der Stürenburg-Sieben konzentrieren. In der Schlussphase schien es für die Turnerschaft dann nur noch wichtig zu sein, die Vierzig-Tore-Marke zu erreichen, dafür vernachlässigten sie die Abwehr ein wenig. So konnte sich Keeper Gregor Kleefeldt mit einer überragenden Leistung häufig auszeichnen. Dennoch kassierte die TSH einige vermeidbare Gegentreffer.

Von der ersten Minute an gingen die Gäste mit hohem Tempo nach vorn, und selbst in der Abwehr wurden die Wilhelmshavener Angreifer gleich unter Druck gesetzt, so dass kaum einmal ein gezielter Wurf möglich war. Schnell lag Hoykenkamp mit 3:0 vorne. Christian Schadendorf kompensierte hierbei den Ausfall von Dirk Egbers ohne Leistungsverlust. Kontinuierlich setzten sich die Gäste ab (14:5/22.). Nur kurz ließen sie vor der Pause die Zügel schleifen und die Jadestädter konnten sich noch einmal bis auf sieben Tore herankämpfen.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte die SG den Rückstand sogar auf 11:16. Anschließend nahm der Hoykenkamper Express jedoch richtig Fahrt auf. Nach kurzer Zeit erzielte Müller-Hill mit dem 22:12 die endgültige Entscheidung. Die Einheimischen konnten jetzt machen, was sie wollten, die Gäste hatten immer die bessere Antwort. Und kurz vor dem Ende schaffte Kirchhof tatsächlich noch den vierzigsten Treffer.

TSH: Kleefeldt, Stein – Harms (2), Ketteniß (5), Kirchhof (5), Müller-Hill (8), Schadendorf (4), Schröder (1), Niko Skormachowitsch (7/1), Stolz (2), Lennard Timmermann (1) und Wessels (5/2).

Zeitstrafen: SG 7, TSH 4.

7-meter: SG 4/4, TSH 4/3.