HOYKENKAMP - Nach dreiwöchiger Spielpause geht es für die Verbandsliga-Handballer der TS Hoykenkamp um ihren Trainer Thorsten Stürenburg am Sonntag wieder zur Sache. In der heimischen Sporthalle Heide gastiert am Sonntag der TuS Haren. Anpfiff der Begegnung ist um 16 Uhr. Die Partie der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gegen den TvdH Oldenburg wurde verlegt. Sie wird am 17. Dezember ausgetragen.

Die TSH hat in dieser Spielzeit bisher jede Partie siegreich gestaltet, dagegen verlor Haren seine bisherigen vier Saisonspiele allesamt und legte damit einen Fehlstart hin. Für den TSH-Trainer ist die Begegnung dennoch kein leichtes Unterfangen. „Haren musste bisher ausnahmslos gegen die Spitzenteams der Liga antreten, unter anderem gegen die HG Jever/Schortens und die HSG Bützfleth/Drochtersen. Diese Spiele hat der TuS nur knapp verloren, was die Qualität unseres Gegners verdeutlicht“, warnt Stürenburg und ergänzt: „Mit ihrem starken Spielmacher und dem 2,05 Meter großen Kreisläufer Martin Giesen haben die Harener Spieler in ihren Reihen, die wir erst einmal stoppen müssen.“ Gelingt dies und schafft es der TSH aus einer robusten Abwehr heraus, das eigene Tempospiel aufzuziehen, habe sein Team aber beste Karten, ungeschlagen zu bleiben.

Im Spiel gegen die extrem junge und kämpferisch starke TuS-Truppe fehlt Stürenburg nur der Langzeitverletzte Lars Oldiges. „Durch die Spielpause von drei Wochen konnten wir wieder alle Kräfte sammeln und unsere Blessuren auskurieren, in Anbetracht der großen Grippewelle im Vorfeld des Spieles gegen Damme ein großer Vorteil“, sagt ein zufriedener Trainer. In der spielfreien Zeit wurde aber natürlich nicht nur regeneriert, sondern auch weiter an der Schnelligkeit, dem Passspiel und an den taktischen Konzeptionen gearbeitet.

Eine besondere Brisanz verleiht dem Duell außerdem die Rückkehr vom jetzigen Gästetrainer Hans Paust an seine alte Wirkungsstätte, wo er als ehemaliger TSH-Coach für einige Spieler des aktuellen Kaders lange Zeit hauptverantwortlich war. „Ein Wiedersehens-Geschenk in Form von Punkten werden meine Jungs aber definitiv nicht überreichen“, ist sich Stürenburg sicher.