HOYKENKAMP - Einen weiteren Schritt auf dem Weg in Richtung Klassenerhalt haben die Verbandsliga-Handballer des TS Hoykenkamp gemacht. Beim TSV Daverden kamen sie zu einem 19:19 (8:8). Das Ergebnis war nach einem schwachen Spiel, das von zahlreichen Fehlern im Angriff beider Mannschaften geprägt war, leistungsgerecht.
Bei hochsommerlichen Temperaturen wussten auf Seiten der Turnerschaft vor allem die Torhüter Harald Lüthje und Gregor Klefeldt mit etlichen glänzenden Paraden zu überzeugen. Die Deckung hatte den Angriff des Gegners von Beginn an sehr gut im Griff und ließ kaum zwingende Tormöglichkeiten zu. Kam ein TSV-Akteur doch frei zum Wurf, war bei den TSH-Keepern meistens Endstation. So kam Daverden erst nach 15 Minuten zum ersten Feldtor.
Der TSH-Angriff musste sich auf die harte Spielweise seiner Gastgeber einstellen. Bereits in der 27. Minuten sah TuS-Spieler de la Rosa nach einem groben Foul beim Konter eines Hoykenkampers die rote Karte. Im Offensivspiel der TSH häuften sich Fehlpässe und technische Fehler, zudem wurden viele klare Chancen vergeben. So büßten die Hoykenkamper, die zunächst mit 3:0 in Führung gegangen waren, ihren Vorsprung ein. Kurz vor der Pause lagen sie erstmals zurück (7:8). Doch Lars Oldiges glich noch aus. Auch nach dem Seitenwechsel lief das Spiel sehr zäh weiter. Kombinationen waren auf beiden Seiten kaum zu sehen, dafür versuchten es die Akteure immer wieder im Spiel Eins-gegen-Eins. Erst in der Schlussphase kam Spannung auf, denn Daverdens Blinker nutzte eine Fehlabgabe zu einem Konter – die Hausherren lagen mit 18:17 vorn (58.). Anschließend setzte sich Hergen Schwarting energisch durch und erzielte den Ausgleich. Der TSV lag nach einem Strafwurf noch einmal vorn. Dann ließ sich Alexander Kirchhof auf der rechten Außenbahn aber nicht aufhalten und sorgte mit einem sehenswerten Treffer für den wichtigen Ausgleich. TSH-Trainer Thorsten Stürenburg war mit dem Punkt zufrieden. „Alle Akteure haben sich den hohen Temperaturen in der Halle angepasst, doch das soll keine Entschuldigung für das Fehlerfestival auf unserer Seite sein. Hätten wir nur einen Teil der hochkarätigen Chancen genutzt, wären wir wohl als Sieger vom Platz gegangen“, sagte er. „Durch die Verletzungen von Bredemeyer und Müller-Hill fehlten mir ein wenig die Alternativen und das merkte man unserem Spiel, besonders in der Deckung, auch ein wenig an.“
